Sie sind hier: Tierherberge > Presse


Allgemein

Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Zeitungsberichtcfi | 25.10.2011

Offenbach-Post (18.08.2011)

Gesunde Leckerli nicht nur für den Hund

Das Rezeptbuch für den Hund - nur kochen kann er es wohl nicht selber.

Egelsbach - „Leckerli“ heißen Hunde-Kekse bei vielen Herrchen und Frauchen – und irgendwie gehen die meisten Tierbesitzer auch davon aus, dass das, was ihrem Liebling so gut schmeckt, auch gesund für ihn ist. Von Markus Schaible

Muss aber nicht sein: „Manche Inhaltsstoffe der Schmankerl für Vierbeiner schaden am Ende mehr, als sie unseren tierischen Gefährten nützen“, weiß Cornelia Finkbeiner vom Tier-Rettungs-Dienst Frankfurt, der die nahe des Flugplatzes gelegene Tierherberge betreibt. Und wer weiß schon genau, was in den gekauften Keksen so drinsteckt?.
„Gesundes Naschen“ sei aber auch für Hunde ganz einfach. „Selbst gemachte Kekse garantieren Gewissheit über die darin enthaltenen Zutaten“, sagt Finkbeiner. Und genau deshalb hat der Verein ein Rezeptbuch für Hunde-Kekse erarbeitet.

Indische Mangokekse, Bananen-Kokos-Kekse, Schweizer Käse-Nuss-Kekse – da läuft nicht nur dem Hund das Wasser im Mund zusammen. „Eigentlich ist das Rezeptbuch auch für Tier und Mensch“, sagt Carol Schäfer. Die Fotografin für alle „Felle“ hat das Buch mit vielen Bildern der Tierherbergsbewohner gestaltet. Wobei: Ob die Brombeer-Leber-Bärlauch-Drops auch Herrchen und Frauchen schmecken, darf bezweifelt werden.
Die Hunde aber sind begeistert, wissen die Damen des „Gesunde-Hunde-Forums“, von denen die Rezepte stammen. Sie nennen sogar Alternativzutaten für Allergiker.

Die Auflage beträgt 1000 Stück – und die Rezeptbücher „gehen weg wie gute Kekse“, sagt Schäfer. Erhältlich sind sie zum Stückpreis von fünf Euro direkt in der Tierherberge. Bestellungen (Versandkosten: zwei Euro) nimmt sie unter der E-Mail miggerich01@ web.de entgegen. Der Erlös wird für die Tierschutzarbeit vor Ort verwendet.

Zeitungsberichtcfi | 19.06.2011

Darmstädter Echo (15.04.2011)

15. April 2011  |  ane

Erleichterung im Tierheim


Sorgenkind: Tierheimleiterin Sandra Schulz sucht für den Terrier-Mix Bernd ein Herrchen. Foto: Günther Jockel


Zukunft: Egelsbacher Einrichtung sieht Pachtvertrag für Gebäude am Flugplatz vor der Verlängerung – 60 Hunde

EGELSBACH. Erleichterung herrscht bei den Mitgliedern des Tierrettungsdienst Frankfurt, der die Tierherberge in Egelsbach betreibt: „Ein neuer Pachtvertrag mit dem Eigentümer ist derzeit in Arbeit“, bestätigte Cornelia Finkbeiner vom Verein auf ECHO-Nachfrage. Dies bedeutet erst mal Planungssicherheit für den Verein, der auf dem Gelände 60 Hunde betreut. Der bisherige Vertrag läuft Ende nächsten Jahres aus.
Nichts Neues gibt es dagegen bei den Bemühungen des Vereins, einen Neubau auf dem Gelände zu errichten. „Für uns stand nun erst mal die Frage der Standortsicherung im Vordergrund, da hiervon unsere vierbeinigen Bewohner unmittelbar betroffen sind und unsere gesamte Tierschutzarbeit von dem Fortbestehen der Betriebsstätte abhängig ist “, sagt Finkbeiner.
Die Vergangenheit habe gezeigt, dass alternative Standorte für ein Tierheim sehr schwer zu finden sind. Die Außenbereiche sind für ein Tierheim noch am ehesten geeignet. Allerdings gestalten diese sich planungsrechtlich deutlich aufwendiger als Wohn- oder Industriegebiete. „Hier draußen, direkt in der Nähe des Flugplatzes, scheint das Gebell der Hunde die Menschen noch am wenigsten zu stören. Bei Anfragen von Standorten in relativer Ortsnähe sind wir leider schon auf Ablehnung gestoßen. Man darf auch die Baugenehmigung für ein Tierheim nicht mit der eines Privat- oder Gewerbeobjektes vergleichen. Bei einem Tierheimneubau gelten andere Auflagen und Bestimmungen und ziehen dieses Verfahren sehr in die Länge“, gibt Finkbeiner zu bedenken. Man halte aber nach alternativen Standorten weiterhin die Augen offen.
Viele Freiwilligen kommen bei dem schönen Frühlingswetter zur Tierherberge, um mit den Vierbeinern Gassi zu gehen. „Sonntagnachmittags sind alle Hunde unterwegs. Die Leute stehen fast Schlange, um noch einen Hund zu bekomme“, erzählt Tierheimleiterin Sandra Schulz. Zwischen zehn und 15 Stamm-Gassigeher gibt es. „Wir sagen immer, dass derjenige, der einen Winter durchgehalten hat, auch dabei bleibt“, sagt sie.
Sorgenkinder gibt es auch immer wieder. So wie Bernd, der im Dezember 2009 aus Rumänien in die Tierherberge nach Egelsbach kam. Der drei Jahre alte Terrier-Mix sei eine Seele von Hund, dennoch habe sich bisher kein Herrchen gefunden. „Er ist scheu und hat Angst vor Kindern, aber wenn er einmal Vertrauen gefasst hat, ist alles gut.“ Der Husky-Mischling Stern hätte auch gern ein neues Zuhause.
200 bis 250 Hunde durchlaufen pro Jahr das Tierheim, viele davon kommen aus dem Ausland. „Etwa 20 von denen, die wir hier haben, sind sehr schwer vermittelbar, weil sie stark verhaltensauffällig sind, krank oder eben alt. Die schwierigen Hunde kommen meist aus schlechter Haltung, nicht aus dem Ausland.“ Am 25. Mai bestehen Tierherberge und Verein seit 30 Jahren. Einen Tag der offenen Tür gibt es am 28. August.

Zeitungsberichtcfi | 26.01.2011

Offenbach-Post (18.12.2010)

Schneelast-Alarm im Hundedomizil

500 Euro übergab Renate Ernst von Little Paradise (links) an Corinna Michaelis von der Tierherberge – das fanden auch drei „Fellnasen“ so richtig klasse …


Egelsbach - „Schnee runter machen“ heißt dieser Tage das oberste Gebot in der Tierherberge. Wann immer die weiße Pracht derart heftig vom Himmel rieselt wie etwa von Donnerstag auf Freitag, schrillen beim Betreuerteam im Hundeheim die Alarmglocken.
Von Holger Borchard

„Unter der enormen Schneelast sind neulich zwei unserer Hundeunterkünfte weggesackt“, erzählt Pressewartin Cornelia Finkbeiner. „Das Holz hat einfach nachgegeben.“ Nur gut, dass das vom Tier-Rettungsdienst Frankfurt betriebene Zuhause für 60 Vierbeiner treue Unterstützer hat: „Die Organisation Little Paradise, die seit 2003 gemeinnützige Projekte fördert, hat uns wieder eine Weihnachtsspende von 500 Euro überbracht“, sagt Finkbeiner. „Davon haben wir neues Baumaterial, also dicke Balken, Bretter und Zaun beschafft und so die Gehege relativ schnell wieder sicher und wetterfest gemacht.“

Die Spendenübergabe von Little Paradise, das die Tierherberge bisher mit insgesamt 3 000 Euro gefördert hat, erfolgte während des Adventskaffees in der Tierherberge. Rund um die festlich dekorierte „Weihnachtshütte“ verfolgten zahlreiche Besucher und Gassigänger die symbolische Scheckübergabe von Renate Ernst (Little Paradise) an die stellvertretende Vorsitzende der Tierherberge, Corinna Michaelis.

Kontakt und Informationen sind auf der Internetseite der Tierherberge zu finden. Als echter Renner entpuppte sich der vom Verein aufgelegte Jahreskalender 2011. Er wurde von der „Fotografin für alle Felle“, Carol Schäfer, mit den schönsten Schnappschüssen der Tierherbergen- Bewohner gestaltet. „Wir hatten die Auflage vorsichtig kalkuliert und waren regelrecht baff, wie schnell die wegging“, verrät Finkbeiner. „Für 2012 wird es garantiert wieder einen Kalender geben – und bis dahin hoffen wir, dass der aktuelle Kalender all denen Freude macht, die ihn auf dem Gabentisch finden.“
Apropos: Auf dem „Gabentisch“ der Tierherberge sind Geld- oder Futterspenden jederzeit willkommen. „Im Moment sparen wir für eine leistungsfähigere Stromleitung, denn wie immer um diese Jahreszeit fahren wir energiemäßig am Limit“, sagt Finkbeiner.

Zeitungsberichtcfi | 26.01.2011

Darmstädter Echo (08.09.2010)

Das Schicksal hinter dem Namensschild

Herrchen gesucht: Beim Tag der offenen Tür präsentierte die Tierherberge Egelsbach ihre Schützlinge und Sorgenkinder. Foto: Günther Jockel


Tierschutz: Herberge am Flugplatz Egelsbach öffnet ihre Türen - Entscheidung über Zukunft im Oktober


EGELSBACH, 08. September 2010  |  ane

Scheidungswaise Dingo sucht ein neues Zuhause, genauso wie Schnauzer-Mix Higgins, der sich an diesem Tag schon heiser gebellt hat: Ständig stehen neue, fremde Menschen vor seinem Zwinger und schauen den Rüden an. Es ist Tag der offenen Tür in der Tierherberge Egelsbach. In Higgins Kurzcharakterisierung steht, dass »er seine Schokoladenseite erst einmal gut verbergen kann, wenn aber der richtige Mensch kommt, dann zeigt er seine wertvolle Seite sofort«. Die Chemie müsse eben stimmen zwischen Hund und Mensch, »deshalb sage ich auch ungern, dass ein Hund schwierig ist. Wenn jemand kommt, der zu ihm passt, dann gibt es meist auch kein Problem«, sagt Cornelia Finkbeiner vom Verein Tier-Rettungs-Dienst-Frankfurt, unter dessen Obhut die Tierherberge geführt wird.

Finkbeiner und alle anderen Aktiven des Vereins haben an diesem Tag viel zu tun, viele Tierliebhaber sind gekommen, um sich umzuschauen. Zahlreiche Fragen zu den rund 60 Hunden müssen beantwortet, Kuchen verkauft, die Tombola betreut und Reservierungen entgegen genommen werden. So wie für Zamira. An ihrem Namensschild prangt dick »reserviert« und zerstört damit die Hoffnungen anderer Interessierten für die kleine Hundedame. Snickers dagegen wollte noch niemand reservieren - und das, obwohl der sieben Jahre alte Rüde schon seit sechs Jahren im Tierheim lebt und eine Bezugsperson sehr vermisst, wie auf seinem Schild zu lesen ist. »An solchen Tagen reservieren wir nur«, erklärt Cornelia Finkbeiner. »Die Leute sollen sich im Vorfeld gut überlegen, ob sie einem Hund gerecht werden können. Ihnen muss auch klar sein, dass ein Hund ein ständiger Kostenfaktor ist.« Oft genug würden Hunde abgegeben, weil ihren Besitzern die Haltung dann doch zu kostspielig sei. Besonders freuen würde es Cornelia Finkbeiner, wenn Juliet ein neues Zuhause finden würde: Der elf Jahre alte Schäferhund-Mix hat einige Gebrechen, bräuchte aber grade deshalb ein ruhiges Zuhause, in dem sie gehegt und gepflegt wird. Besonders viele Geduld brauchen auch die Menschen, die sich für den Beagle Barney interessieren, der aus einem Labor in die Tierherberge gekommen ist. »Er kennt Kontakt zu Menschen kaum und ist sehr scheu.«
Viele Schicksale verbergen sich hinter den Karten mit einer Kurzbiografie der Hunde.

Aber auch über das Schicksal der Tierherberge könnte bald entschieden werden. Schon seit langem kämpfen die Tierschützer für einen Bebauungsplan, um auf dem Gelände ein richtiges Haus bauen zu können. Grundvoraussetzung für einen Bebauungsplan sei aber, dass die Eigentumsverhältnisse geklärt sind, erklärt Finkbeiner.Für das Tierheim bedeutet dies, dass es einen Erbbauvertrag mit der HFG bräuchte, der Flugplatzbetreibergesellschaft in Egelsbach, die Besitzerin des Geländes ist. Einem solchem Erbbauvertrag müssten alle Gesellschafter zustimmen; eine Entscheidung darüber soll im Oktober fallen.

Zeitungsberichtcfi | 26.01.2011

Offenbach-Post (28.08.2010)


Gemütliche Senioren auf Heimatsuche

Egelsbach (ale) - Die beiden Hunde Saskia und Domino wohnen im Moment im Egelsbacher Tierheim, sind beide etwas ältere Semester und suchen ein neues Zuhause.

Doch da hören die Gemeinsamkeiten der Beiden auch schon auf: Die neun Jahre alte Saskia ist ein sehr lieber und genügsamer Hund. Sie wurde altersbedingt abgegeben und sucht jetzt ein gemütliches Sofa für ihre letzten Jahre. Sie liebt „ihren“ Menschen und braucht ganz viele Streicheleinheiten, gerne auch von Kindern. Mit anderen Hunden hat sie auch kein Problem, doch lieber ist es ihr, wenn sie ihren Menschen ganz für sich hat.

Domino hingegen ist ein echter Wirbelwind und das trotz seines stolzen Alters von immerhin acht Jahren. Er liebt Trubel und am liebsten ist es ihm, wenn sich alles um ihn dreht. Er mag lange Spaziergänge und spielt gerne mit seinen Besitzern. Die Neugier des reinrassigen Dalmatiners kennt kaum Grenzen. Es stört ihn kein bisschen, dass er nur noch wenig sieht und hört - er ist immer fröhlich und nie aufdringlich.
Haben sie ein gemütliches Plätzchen für einen der beiden „Senioren“? Die Beiden freuen sich auf ein liebevolles Heim für ihren Lebensabend.

Video ansehen (für Extrafenster: Den Link mit rechter Maustaste anklicken und die Auswahl "Im neuen Fenster öffnen" mit linker Maustaste anklicken): http://bcove.me/qf1zyu8l