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PresseberichteHier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien. |
Zeitungsberichtcfi | 27.04.2010
Zeitungsberichtcfi | 07.04.2010
Wochen Presse (11.03.2010)Spendenbereitschaft – Tierheime geraten oft in VergessenheitKnappe Kassen, weniger Spenden und Tiervermittlungen Egelsbach (kk). Labrador-Mischling „Lucky“, der infolge einer Hirnhautentzündung unter motorischen Störungen leidet und in „seiner eigenen kleinen Welt“ lebt. „Jack“, der als American Staffordshire-Mix einer als Kampfhunde verschrieenen Rasse angehört. Oder der kleine „Mauerspecht“, der mehr als sein halbes Leben im Tierheim auf neue Besitzer wartet. Lucky, Jack und Mauerspecht zählen zu den rund 60 Hunden, die in der Tierherberge Egelsbach leben und eines gemeinsam haben: eine mehr oder weniger dramatische Vergangenheit. Oft handelt es sich um Fundtiere, misshandelte oder vernachlässigte Vierbeiner – die Zahl der Abgabetiere wächst jedoch ebenfalls stetig. Während bis vor einigen Jahren meist Zeitmangel oder Probleme mit dem Hund Gründe für die Abgabe im Tierheim waren, sind es heute knappe Haushaltskassen der Besitzer, die als Begründung herhalten. Schuld daran sind unter anderem die gesamtwirtschaftliche Lage und die steigenden Kosten für Tierarzt und Hundesteuer. „Die Menschen sind gezwungen, kostenbewusster zu leben. Das macht sich auch bei den Ausgaben rund um das Haustier bemerkbar“, weiß Cornelia Finkbeiner von der Tierherberge Egelsbach. „Wir haben immer mehr Tiere hier, die Scheidungs- oder Trennungsopfer sind. Außerdem gibt es viele Hundehalter, die ihren Job verloren haben und sich den Vierbeiner nicht mehr leisten können.“ Zwar seien die „normalen“ Kosten für Futter, Leine, Körbchen und Co. noch erschwinglich – richtig teuer könne es allerdings im Falle einer Krankheit des Tieres werden. Neubau in Planung – solide Unterkünfte für Zwei- und Vierbeiner Die Tierherberge hat sich auf die Aufnahme von Hunden spezialisiert, die in Gruppen auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Gelände am Waldrand neben dem Flughafen Frankfurt-Egelsbach leben. Gegründet wurde das Tierheim vor über 30 Jahren von einer tierlieben Familie, seit 1981 ist es als gemeinnütziger und besonders förderungswürdiger Verein eingetragen. Seit September 2009 gehört der Verein auch dem Landestierschutzverband Hessen und dem Deutschen Tierschutzbund an. Bei der Tierherberge handelt es sich um keine städtische Einrichtung, sondern um eine Privatinitiative, die sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Schutzgebühren und Patenschaften und Spenden finanziert – die Behausungen der Tiere bestehen aus Holzhütten, an denen die Jahre deutliche Spuren hinterlassen haben. Auch das Büro der Angestellten, ein ehemals gebrauchter Containerbau, ist mittlerweile sichtlich angegriffen. Diese Situation soll sich laut Finkbeiner jedoch sobald wie möglich ändern: „Wir wollen aus der Grauzone des Geduldet-Seins heraus und haben vor, die Tierherberge komplett neu zu errichten und in eine Begegnungsstätte für Mensch und Tier umzuwandeln.“ Geplant sind neue Außengehege und Hundehäuser, so wie ein Haupthaus mit Quarantänestation, Arztzimmer als auch Büro-, Aufenthalts- und Seminarräume für das Tierheim-Team. Der Bauantrag sei bereits 2009 eingereicht worden, jedoch muss vorab die planungsrechtliche Grundlage, der Bebauungsplan für das Grundstück geschaffen werden. Hieran arbeite man mit Hochdruck und habe die notwendigen Schritte bereits eingeleitet. „Momentan warten wir auf einen Gesprächstermin beim Kreisbauamt, um alles Weitere mit den betroffenen Behörden klären zu können. Wir hoffen, dass es dann zügig vorwärts geht, da die Zeit drängt!“ berichtet Finkbeiner. Auch die Frage der Finanzierung des Projekts muss noch gestemmt werden, verfügt die Herberge zwar über Sponsoren und Rücklagen, sind diese jedoch nicht ausreichend für den Neubau. Bei einem Besuch des Egelsbacher Tierheims wird schnell klar, dass unterschiedliche Schicksale für die Situation der Vierbeiner verantwortlich sind. Cornelia Finkbeiner weiß zu jedem der „Langzeit-Insassen“ eine Geschichte zu erzählen. „Rund ein Drittel der Hunde bekommt bei uns ihr Gnadenbrot, einige von ihnen können leider gar nicht mehr weiter vermittelt werden. Ein weiteres Drittel hat fast keine Chancen, jemals ein eigenes Zuhause kennenlernen zu dürfen, da sie älter, krank oder verhaltensauffällig seien. Besonders problematisch stelle sich die Vermittlung der sogenannten Listenhunde dar, deren Haltung mit bestimmten Auflagen und höheren Steuern verbunden ist.“ In puncto Spenden werden Prioritäten anders verteilt Personalkürzungen tragen dazu bei, dass sich der Satz „Beruf weg – Tier weg“ verstärkt in der Realität widerspiegelt. Doch auch die Spendenbereitschaft der Bürger, auf die alle Tierheime angewiesen sind, stellt sich anders dar als noch vor einiger Zeit. „Bei den Spendeneinnahmen ist insgesamt eine rückläufige Entwicklung zu erkennen“, so Finkbeiner. „Die Bereitschaft der Bürger ist zwar nach wie vor da, jedoch fallen die Einzelbeträge geringer aus.“ Gerade in Phasen, in denen die Menschen an anderen Stellen finanzielle Unterstützung leisten wie zu Beginn des Jahres 2010, mache sich der Spendenrückgang sehr deutlich bemerkbar. Die Prioritäten werden anders verteilt, wenn in den Nachrichten Bilder von Katastrophengebieten wie Haiti gezeigt werden. Sicher sind gerade dort, wo akute Not herrscht, Spenden unersetzlich und unbedingt notwendig – Tierheime geraten dann jedoch oft in Vergessenheit. Fínkbeiner erinnert daran, dass die Egelsbacher Einrichtung auch Arbeitsplätze schaffe und damit ihren sozialen Beitrag für die Gesellschaft leiste. Die Tierherberge beschäftigt zwei Vollzeitkräfte, eine Teilzeitkraft, zwei Auszubildende und einen Hausmeister. Weiterhin wird Ein-Euro-Jobbern die Möglichkeit zur Rückkehr ins normale Berufsleben geboten, Praktikanten erhalten ganzjährig Einblicke in das Berufsbild des Tierpflegers und es wird die Möglichkeit zur Ableistung von so genannten "Sozialstunden" von den betroffenen Jugendlichen und Erwachsenen sehr häufig wahrgenommen. Hinsichtlich der angespannten Wirtschaftssituation müsse es im Allgemeininteresse liegen, jeden möglichen Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz zu erhalten. Bei allen finanziellen Engpässen gibt es jedoch auch Grund zur Freude in der Tierherberge: Etliche treue Sponsoren, darunter auch der Eigentümer des Pachtgeländes, geben zumindest teilweise Sicherheit und auch die Gemeinde Egelsbach steht in puncto Müllentsorgung unterstützend zur Seite. Außerdem finden sich zu den Öffnungszeiten dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr gerade bei gutem Wetter zahlreiche Hundefreunde ein, um mit den Vierbeinern Gassi zu gehen – was nach dem geplanten Neubau, der womöglich noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden kann, sicher weiter zunehmen wird. Die Hunde dürften dabei wohl diejenigen sein, die sich am Meisten darüber freuen können. Weitere Informationen über die Tierherberge gibt es im Internet auf www.tierherberge-egelsbach.de sowie unter der Telefonnummer 06103/49336. |
Fernsehberichtcfi | 13.02.2010
SAT1 - 17:30live - Regionalmagazin (11.02.2010)
Tierheime in NotIm Rahmen der Berichterstattung über die finanziell alarmierende Situation in deutschen Tierheimen strahlte das Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen "17:30live" am 11.02.2010 einen Beitrag aus der Tierherberge Egelsbach aus. Link zum Beitrag: http://www.1730live.de/aktuell/news/news-details/datum/2010/02/11/tierheime-in-not.html |
Zeitungsberichtcfi | 13.01.2010
Zeitungsberichtcfi | 01.01.2010



