Filariose

Die Filariose ist eine Herzwurmkrankheit beim Hund und wird durch den Stich der „Mücke“ übertragen, die als Zwischenwirt dient.

Daher ist die Krankheit direkt vom Hund auf den Menschen nicht übertragbar. Genauso können aber auch Flöhe und Läuse die Überträger sein. Der weibliche Wurm setzt Embryonen, sogenannte Mikrofilarien, im Blut des Hundes ab. Die Stechmücke saugt dann das infizierte Blut beim Stechen und ist somit infiziert. In der Stechmücke geht eine Verwandlung mit den Mikrofilarien vor, sie werden zu einer infektiösen Larve. Saugt die Mücke nun erneut, gibt sie diese an den Hund ab. Die Larve braucht nun etwa 6 Monate um in die Lungen- bzw. Herzarterien zu gelangen.
Leber und Nieren können auch befallen werden. Dort werden die Würmer geschlechtsreif und geben wieder Mikrofilarien ab. Die Symptome können chronischer Husten, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Schwäche, Atemnot, Hauterhebungen und Ekzeme sein.

Wer dies bei seinem Hund beobachtet, sollte dringend einen Bluttest bei einem erfahrenen Tierarzt, der sich mit dieser Krankheit auskennt, vornehmen.

Bei einer Röntgenuntersuchung sind die Würmer oftmals auf dem Röntgenbild ersichtlich und bei einem großen Befall ist eine Operation manchmal unumgänglich. Vor allem Hunde aus Italien sind sehr stark betroffen (95%) aber auch auf den Kanaren, Süd- und Osteuropa und den USA ist die Krankheit verbreitet.