In Erinnerung

Hier finden Sie unsere Schützlinge die Ihre Reise über die Regenbrücke gegangen sind:

Jimmy

2021

Du warst es wert so sehr geliebt zu werden
Du bist es wert dass so viel Traurigkeit geblieben ist an Deiner Stelle


Unseren Jimmy mussten wir am 15.07.2021 im 19. Lebensjahr (entspricht ca. 112 Menschenlebensjahren) über die Regenbogenbrücke vorauslaufen lassen. Niemals hätten wir am 27.02.2009 gedacht, als wir ihn (damals 6jährig) aus Egelsbach abholten, dass uns noch so viele schöne gemeinsame Jahre vergönnt sein werden.
Jimmy, du Riesenhund in kleiner Verpackung, warst seit diesem Tag im Februar 2009 fester Bestandteil unseres großen Familien-/Hunderudels + sofort Mitglied der örtlichen Hundecommunity. Und zutiefst beleidigt, wenn man nicht gleich deine wahre (Ego-)Größe erkannte + dich entsprechend würdigte. Was musste dich unsere Zaika (Herdenschutzhund-Mix auch aus Egelsbach) aus so mancher brenzligen Situation retten, in die dich dein großes Mundwerk gebracht hatte. Hast uns auf all‘ unseren Reisen begleitet + wahrscheinlich mehr gesehen + erlebt als manch‘ anderer Hundekumpel. Bist mit Zaika durch die Lavendelfelder der Provence gestreift, lagst in der heißen Sonne Kataloniens unter Feigen- + Olivenbäumen, wusstest, wie stark + kalt der Tramontana wehen kann, hast im Mittelmeer gebadet (fandest es aber gruselig) + bist am Ende doch immer wieder gerne in den Taunus zurückgekehrt. Nachdem wir vor 5 Jahren unsere Zaika gehen lassen mussten, bist auch du ruhiger geworden. Altersblindheit kam zu verschiedenen Geschwulsten, die da nicht hingehörten, dein langer Rücken tat sein Übriges. Jetzt, mein kleiner Kämpfer, sollte es genug sein. Wie alle anderen bleibst auch Du für immer in unseren Herzen.
Tobe tobe nun mit Tabs, Zaika, Cora + Nessi im warmen Sommerwind über grüne Felder + Wiesen, ruht gemeinsam aus unter blühenden Apfelbäumen + träumt dort eure schönsten Träume. Wir bleiben hier traurig aber auch sehr dankbar zurück + werden uns wieder sehen !!
Mit stillem Gruß
Familie Pabst

Stacy

2021

Es ist Erlösung, sagt der Verstand.

Es ist zu früh, sagt das Herz.

Du fehlst, sagt die Liebe.

Es ist Gottes Wille, sagt der Glaube.

Doch wer sagt, so ist das Leben, der weiß nicht, wie weh so was tut.




Liebes Tierherberge-Team,

am 05.12.2009 habt Ihr uns Stacy vertrauensvoll übergeben. Hierfür noch einmal ein herzliches Dankeschön, denn so durften wir das Leben an der Seite dieser tollen Weggefährtin begleiten.

 

Sie hatte leider schon Einiges durchmachen müssen. Mal ein 2-wöchigen Klinikaufenthalt in Gießen aufgrund ihrer Leishmaniose,  ein Kreuzbandriss, der operiert werden musste und dann noch das Entfernen eines Tumors. All das hat sie so toll und geduldig mitgemacht und sich auch immer gut erholt.

Sie hat sich von einem zurückhaltendem und auch stellenweise ängstlichem Mädchen zu einer selbstsicheren und sehr verschmusten Dame entwickelt.

 

Nachdem wieder ein Tumor festgestellt wurde und sie dadurch Schmerzen bekam, haben wir uns schweren aber vernünftigen Herzens entschlossen, sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.

 

Sie fehlt unwahrscheinlich und es ist noch immer schwer zu begreifen, dass sie nicht mehr da ist. Aber dennoch sind wir für jeden Augenblick mit ihr dankbar und sie wird immer einen besonderen Platz in unseren Herzen und Erinnerungen haben.

Sie wurde am 10.06.2021 um 18:00 Uhr erlöst.

Viele (traurige) Grüße

Martina Schirm und Thomas Schoen



Tom

Viele, die ihr ganzes Leben über die Liebe nachdenken, 
können uns weniger über uns sagen als ein  Mensch,
der seinen Hund verloren hat


Eine weitere Traurige Nachricht hat uns erreicht. Tom ist seinem Hundekumpel Sunn über die Regenbrücke gefolgt. Mach es gut kleiner Mann und Grüße Sunn ganz lieb von uns. Nun könnt ihr beide wieder um die Wette rennen. 

 

Mr. Spock

2021

Du warst als Hund der beste Mensch, den man zum Freund haben konnte.




Liebes Tierherberge-Team,

 

Im September 2009 haben wir bei euch Mr. Spock, einen Terrier-Mix aus der Türkei, adoptiert.

Damals waren wir nur zu Zweit und Spocki, wie wir ihn meistens riefen, hat unser Leben ganz schön auf den Kopf gestellt.

Vieles war neu und ungeheuerlich für ihn: Auto fahren, in den Fahrstuhl einsteigen und selbst dem Fernseher hat er anfangs nicht getraut.

Aber er war sehr gelehrig und von Anfang an ein absolut lieber, aufgeschlossener und freundlicher Zeitgenosse.

 

Er hat es auch mit Geduld ertragen, dass sein Rudel um zwei kleine Schreihälse erweitert wurde, die nun auch schon groß sind und dass es damit vorbei war mit der Ruhe im Haus.

Den kleinen Rudelleuten konnte man natürlich auch gerne mal ihr Essen klauen, also hat man die oft ungestümen Annäherungsversuche mit Würde ertragen.

Wenn er auch nie der mutigste Hund war, hat er doch gut auf sein Revier aufgepasst und Müllabfuhr und Postboten immer wieder in die Flucht geschlagen.

 

Spocki liebte ausgiebige Schnüffelrunden und hat im Winter so gerne im Schnee getobt. Er war ein eher ruhiger Vertreter seiner Art und hat nie Ärger gesucht.

Kurz gesagt: er war der perfekte Familienhund!

 

Vor zwei Jahren nahmen die Probleme mit der Arthrose zu. Ohne Schmerzmittel war das Laufen eine Qual. Leider haben die Schmerzmittel auf Dauer die Nieren und Magen/Darm geschädigt.

Seit Ostern waren wir Dauergast in der Praxis Niemuth, die uns jahrelang kompetent und liebevoll geholfen hat. Leider haben alle Medikamente nicht mehr geholfen, um die Verdauung wieder in den Griff zu kriegen.

Spocki hat stark abgenommen und verweigerte in den letzten Tagen das Fressen. Wir konnten ihn nicht länger leiden sehen und er ist heute ins Regenbogenland gereist.

Wir vermissen unsere Fellnase unendlich und sind fürchterlich traurig einen so treuen Weggefährten zu verlieren.

 

Gerne dürft ihr in der nächsten Tierheimzeitung Bild / Text von Spocki abdrucken.

 

Viele Grüße sendet das nicht mehr komplette Rudel von

Mr. Spock

 

Birgit & Michael Münzberg aus Egelsbach

Alonso

2021

Sie sind es, die alles verändern,
wenn sie in unser Leben treten – und wenn sie gehen.



Liebes Team der Tierherberge,
 
leider musste ich gestern schweren Herzens Abschied von meinem geliebten Alonso nehmen. Im Jahre 2012 wurde ich bei Euch auf ihn aufmerksam. Ein freundlicher 4jähriger Deutsch Drahthaar Mix aus Rumänien, mit einer großen Narbe an der linken Seite, verursacht durch einen Autounfall. Ihr sagtet, dass er bereits seit einem Jahr bei Euch auf ein neues zu Hause wartet. Mir hat ein Blick genügt, um ihn in mein Herz zu schliessen. Er hielt sich immer im Hintergrund, freundlich beobachtend um in keine Konflikte mit Artgenossen verwickelt zu werden. Nach einigen Gassirunden fiel es mir nicht schwer, ihn gemeinsam mit seiner Leidensgenossin Demi aus Griechenland, im September 2012 zu adoptieren. Diese Entscheidung war im Nachhinein gesehen, die beste überhaupt. Alonso war ein so freundlicher, dankbarer und ruhiger Wegbegleiter. Es hat 3 lange Jahre gedauert, bis er tatsächlich "aufgetaut" ist. Dann hat er festgestellt, dass ein Bällchen zum Spielen da ist und das man Demi auch mal durch den Garten jagen kann. Gewitter und Silvester waren ihm ein Gräuel. Ich musste immer die Tür zum Keller oder Schlafzimmer auflassen, damit er sich dort verstecken konnte.
All die Jahre hat er sich bester Gesundheit erfreut. Die Unfallfolgen haben sich erst im hohen Alter bemerkbar gemacht. Am Ende habe ich ihn liebevoll gepflegt, waschen und Windeln waren an der Tagesordnung. Trotz allem ist er immer noch lebensfroh durch den Garten gewandert. Ich habe letztendlich noch über einen Rolli nachgedacht, da er teilweise Lähmungserscheinungen in den Hinterläufen hatte. Ich hätte noch einiges getan, um Alonso ein schönes Seniorendasein zu ermöglichen, aber gegen einen Tumor ist auch die Medizin machtlos gewesen. So habe ich die schwere Entscheidung gefällt, ihn schmerzfrei gehen zu lassen. Ich bin dankbar für diese schöne Zeit und Demi ist noch da. Ein kleiner Seelentröster für die schweren Tage, die vor mir liegen. Und ich bin dankbar, dass ihr diesen tollen Hund gerettet habt. Macht weiter so liebes Team!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
A. Neumüller-Pöhl

Karol

2021

Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.



Wir hatten für dich eine liebevolle Familie gefunden, die dich auf deine letzte Reise begleitet hat. Wir hätten dir gerne noch länger in deinem Glück gegönnt. Danke das wir dich kennenlernen durften. So lange  hast du in Rumänien im Tierheim gewartet. Um so glücklicher warst du mitten in der Menge. In unserem Herzen wirst du weiter lachen. 

Alf

2021

Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust, wird dir sein, als leuchten alle Sterne, weil ich auf einem von Ihnen wohne, weil ich auf einem von Ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.



Das Team und deine Gassi Gänger werden dich vermissen. Auf deine letzten Tage musstest du dein zu Hause verlassen. Wir sind dankbar dass wir auf deiner letzte Reise dabei sein konnte. 

Sunn

2021

Und wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.



Sunn durfte auf seine alten Tage, mit seinem Hundekumpel auf eine Endpflegestelle ziehen. Er blühte richtig auf. Auch wenn es sehr traurig ist, das Tom nun alleine ist. Freuen wir uns sehr, dass er nochmal Liebe und Geborgenheit erfahren konnte. 

Mach es gut Sonnenschein

Sonia

2021

Nicht mehr an meiner Seite, aber immer in meinem Herzen. Run free. Intensiv, aber zu kurz war der Weg, den wir gemeinsam gehen durften. Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

 

Liebes Team der Tierherberge Egelsbach,
 
es gibt eine sehr traurige Nachricht: Sonia ist am Donnerstag über die Regenbogenbrücke gegangen.
 
Wegen ihrer Cauda-Equina-Erkrankung ging es ihr die letzten drei Wochen immer schlechter.
Sie konnte zunehmend schwerer laufen, weil ihr die Hinterbeine nach wenigen Schritten eingeknickt sind.
Zum Ende konnte sie trotz Teppichen überall nur noch mit meiner Hilfe aufstehen und wurde totalinkontinent.
 
Sonia bekam darum zusätzlich besondere Schmerzmittel, um ihre Lebensqualität zu bessern.
Das tat ihrer geschädigten Leber nicht gut, war aber in der Abwägung mit meiner Tierärztin für Sonia die beste Lösung.
Fast bis zuletzt hatte sie einen ordentlichen Appetit und verfolgte von ihren Stammplätzen in Diele und Küche aufmerksam
das (Hunde-)Leben um sie herum. In den Siesta-Zeiten träumte sie manchmal reich an Tönen und Bewegungen sicher von
aufregenden Spuren und Erlebnissen.
 
Luis war immer Sonias Begleiter nach draußen und ihr Lieblings-Hundekumpel und Beschützer.
Seine Altersweisheit und mehr Schmuseeinheiten helfen ihm über den Verlust hinweg.
Dem Rest-Rudel und mir fehlt Sonias besondere Persönlichkeit und Temperament, sie lebt in unserer Erinnerung weiter.






Laios

2021

Hunde sind wie Sterne. Sie können leuchten und strahlen noch lange nach ihrem Erlöschen.



Liebes Tierherberge-Team,

am 20.02.2021 musste ich mich von meinem über alles geliebten Laios (als ich ihn in 2011 bei euch geholt habe, hieß er noch Nanuk) verabschieden. Er war der beste Weggefährte, den ich je hatte. Ich werde ihn niemals vergessen und er bleibt ganz ganz fest in meinem Herzen.

geb. 14.08.2009 – gest. 20.02.2021

Liebe Grüße

Petra Herbert

Puffi

2020

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird

Zu  Kurz durftest du nur in deiner Familie verweilen, wir hätten auch dir viel mehr Zeit gegönnt!


Aus Pufi machten wir Puffi, weil er von Anfang an nur auf diesen Namen hörte.

Wir hatten Puffi mehrere Male in der Tierherberge besucht und schon nach kurzer Zeit stand er freudig schwanzwedelnd am Zaun, wenn wir ihm zum Spazierengehen abholten. Bald stand für uns fest, dass er Teil unserer Familie werden sollte. Als wir ihn dann abholten, waren wir doch etwas aufgeregt, da wir eine halbstündige Autofahrt vor uns hatten. Er hatte die ganze Fahrt über auf der Rückbank gestanden und wir waren froh, als wir zuhause ankamen. Es war ein schöner Maitag und er erkundete erst einmal den Garten. Zu unserer Überraschung ging er problemlos mit ins Haus. Als wir etwas später vom Gassi gehen zurückkamen, wollte er aber nicht mehr mit ins Haus kommen. Überredungsversuche mit Leberwurst haben da auch nicht geholfen. Schließlich haben wir ihn ins Haus getragen. Das mussten wir dann nur noch zwei Mal machen. Ab da sprang er freudestrahlend die letzten Meter ins Haus hinein.

Im Haus war er sehr lieb, er hat nie etwas kaputt gemacht. Er war so mutig und hat so viel gelernt. So hat es zwei Wochen gedauert, bis er in die obere Etage gekommen war. Wir haben ihm immer ermutigt und jeden Tag ist er eine Stufe mehr gegangen, bis er schließlich oben war. Er war so stolz, dass er an diesem Tag immer wieder die Treppe runtergelaufen ist, um gleich darauf wieder hochzugehen.

Im Laufe der Zeit ließ er sich auch immer besser anfassen und streicheln. Er wurde zum Schmusebär, wenn man ihn morgens durchkraulte.

Auch hatte er Spaß daran, neben dem Fahrrad mitzulaufen oder im Bach zu baden. Wir träumten davon, mit ihm ans Meer zu fahren und mit ihm schwimmen zu gehen. Doch dazu kam es leider nicht mehr. Puffi war nur ein halbes Jahr bei uns, als er über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Lieber Puffi, es war uns eine Ehre, dass du zu unserer Familie gehört hast.

Amy

RIP 02.2021

Text unten sagt mehr als alle Worte


Liebes Team der Tierherberge Egelsbach!

Im Frühling 2008 lagen mir und meinem Mann unsere beiden Töchter (6 und 4 Jahre) in den Ohren, dass sie unbedingt ein Haustier bräuchten. Wir beide waren überhaupt nicht begeistert, denn ein Haustier braucht Zeit, Pflege und viel Aufmerksamkeit. 
Mit einem Ausschlussverfahren haben wir versucht aus dieser Geschichte rauszukommen:
* Katze: geht nicht wegen Allergien,
* Pferd: kein Platz, keine Wiese, zu teuer
* Hamster/Meerschweinchen/Hase: keine Stellmöglichkeit für den Käfig
* Giraffe: zu groß
* Löwe: zu gefährlich
Auch der Hund kam ins Gespräch0. Aber alle Einwände stießen auf taube Ohren und völlige Unverständnis bei den Mädels.
Ein Kompromiss fiel mir ein! Warum nicht in der Egelsbacher Tierherberge einen Hund zum Gassi gehen ausleihen, wenn Zeit und Wetter passen. Gesagt getan! 
Über mehrere Monate haben wir uns einen von zwei  Hunden ausgeliehen und sind durch Wiesen und Wälder gestreift. Alles war gut!
Aber an einem Tag im September waren diese beiden Hunde schon zum Gassi gehen unterwegs. Um die Mädels nicht zu enttäuschen, haben wir nachgefragt, ob es nicht einen weiteren Hund gibt, den ich bedenkenlos mit zwei kleinen Kindern auf die Gassirunde mitnehmen kann. Wir bekamen einen... völlig verängstigt, der Schwanz vorne schon fast an der Nase rauskommend und mit eingezogen Kopf umd sorgenvollen Blick... Artemis!
Es war ein wunderschöner Spaziergang und die Mädels waren mehr als begeistert. Der Abschied viel schwer. Dafür gab es zu Hause viel zu erzählen: "Papa, so ein hübscher Hund",  "Papa, so ein lieber Hund" und "Papa, du musst dir diesen tollen Hund unbedingt mal anschauen". Und Papa hat Wort gehalten. Am Wochenende haben wir einen Familienausflug gemacht und sind lange mit Artemis spazieren gegangen. Bei Rückkehr in die Tierherberge wollte die ängstliche Hündin partout nicht in ihr Gehege zurück. Alle vier Pfoten hat sie in den Boden gestemmt und uns Blicke zugeworfen - zum Dahinschmelzen. Die Worte meines Mannes waren "Wir können sie doch nicht da wieder reingeben! Das arme Tier!"
Beim Sonntagskaffee mit meinen Schwiegereltern kam natürlich das Thema Hund auf den Tisch.
Meine Bedenken,
* dass wir keine richtige Zeit hätten (ich war zu dem Zeitpunkt als Übungsleiterin selbstständig und täglich in den Sporthallen rund um Langen unterwegs),
* dass die Mädels noch zu klein wären, um sich der Verantwortung bewusst zu sein
* dass der Hund nicht überall mit hingenommen werden kann und eine Alternative schwer werden würde und
* dass, wenn das Tier nicht mehr da sein wird, das Leiden für uns Menschen hart wird (ich spreche aus Erfahrung mit einem Hund in Jugendtagen)
Eine einzige Bemerkung meiner Schwiegermutter machte das alles zunichte "ich kann Euch doch im Notfall unterstützen "
Ab da zählten meine Argumente nicht mehr und die Planung für ein Leben mit Hund begannen.
Mein letztes Bedenken, dass ich mit nur einer Ferienwoche im Oktober zu wenig Zeit für eine Eingewöhnung hätte, wurde dann von der Tierherberge zerschlagen: "Diesem Hund reicht auch eine Woche!"
Und es war so... am 10. Oktober 2008 zog unser Hund mit neuem Namen bei uns ein "AMY" und war von der ersten Minute an zu Hause!

Vor allem auf den Gassirunden mussten wir sie anfangs überzeugen,  dass nicht alles schlecht ist. Sie blieb oftmals einfach stehen und war zum Weitergehen nicht zu bewegen. Diverse Leckerlis hat sie uns vor die Füße gespuckt. Ein Tipp von der Hundeschule war, Amy im Glauben zu lassen, dass sie den Takt angibt. Somit wurde aus dem Gassi gehen oft ein "Gassi stehen". Die Stehzeiten habe ich mir mit einem Buch versüßt und hat mir viele irritierte Blicke anderer Hundebesitzer eingefangen.
Unser und Amys Glück war, dass wir schon immer Camping-Urlauber waren. So durfte sie mit uns gemeinsam viele Urlaube in verschiedenen Ländern genießen. Dafür nimmt man auch notgedrungen die ungeliebten Autofahrten in Kauf.

Amy ist immer ein bisschen schüchterner und ängstlicher gewesen. Als ehemaliger Straßenhund war apportieren nie ihr Ding - sehr zum Leidwesen unserer Töchter. Aber als Podengo-Mix hat sie am Fahrrad oder als Begleitung beim Joggen von Anfang an Strecke gemacht. Da wurden auch Pausen liegend im Bach gemacht, obwohl anfangs um jede Pfütze ein großer Bogen gemacht wurde.
Die Auszeiten bei der "Oma" hat Amy immer sehr genossen - verwöhnt und geliebt... aber zu lange durfte der Aufenthalt nicht sein. Dann hat sie geschmollt und uns zwei/drei Tage nicht richtig angeschaut.

Ihre Arthrose hat sie mal mehr mal weniger beeinträchtigt. Vor etwa zwei Jahren haben wir die Gassirunden nicht mehr mit dem Fahrrad, sondern nur noch zu Fuß gemacht.
Ihr Lieblingsplatz war im Winter immer vor dem Kamin, dort wo es warm ist; im Sommer auf dem Balkon in der prallen Sonne oder im Schlafzimmer eng an die kühle Wand gedrückt.
Den Schnee hat sie geliebt, Omas Selbstgekochtes vergöttert, die Familie auf ihre ganz eigene Art "bewacht" (wobei sie bei einem Angriff mit Sicherheit die Erste gewesen wäre, die die "Füße in die Hand" genommen hätte).
 
Amy war eine treue Seele, unser "Schaf" mit ihrer lammfrommen Art, ein überaus dankbarer Hund. Sie war fremden Hunden gegenüber sehr skeptisch. Bei den Hunden, die Amy über die Jahre lieb gewonnen hat, musste die Gassirunde zur Begrüßung schon mal unterbrochen werden. Und wenn es nur die Leckerlis bei den entsprechenden Herrchen/Frauchen waren, die sie abstauben konnte.

Seitdem sind fast 12 Jahre vergangen. Für Amy hat 2021 nicht gut angefangen. Ihr Hunger blieb aus und auch Trinken wollte sie immer weniger. Eine Blutuntersuchung hat ergeben, dass ihre Nierenwerte fernab von Gut und Böse waren. Ob von dem zusätzlichen bakteriellen Infekt hochgetrieben oder ein Nierenleiden dadurch bemerkbar gemacht...

Wir hatten Zeit uns intensiv von ihr zu verabschieden.,
Heute, am  03. Februar 2021 durften wir unsere Amy mit knapp 14 Jahren auf ihre letzte Reise begleiten. Der Regenbogen am Abendhimmel hat uns gezeigt, dass sie gut an ihrem neuen Ort angekommen ist. 
Mach's gut, Fellnase  
 
Der Abschied fällt uns als Familie sehr schwer fällt und es bricht uns das Herz, alles verwaist vorzufunden, weil alles an Amy erinnert. 
Außerdem wird es für uns keinen neuen Hund geben. Den Platz möchten wir unserer Amy freihalten. 
 
Familie Kitzmann 

Anthony

RIP 01.2021


Was wir mit Dir verloren,
versteht so mancher nicht,
nur die, die wirklich lieben,
wissen, wo von man spricht




Liebes Team der Tierherberge Egelsbach,


im Oktober 2017 haben wir unseren Anthony nach Hause geholt. Leider müssen wir euch schweren Herzens mitteilen, daß wir ihn nach einer kurzen, aber schweren Krankheit am 07.01.2021 über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten.


Wir sind sehr dankbar dafür, daß wir mit ihm diese, zwar kurze, aber schöne Zeit verbringen durften.


Wir werden ihn immer in unserem Herzen tragen und uns an diese Zeit erinnern. Er hinterlässt eine große Lücke und wir sind unendlich traurig. Aber auch dankbar für die tollen Jahre mit ihm.


Best Grüße

Ralf & Heike Creter

Pria

RIP 01.2021

Mein Herz antwortete: “Lieber Engel, dies soll geschehen! Für all die Freuden, die dieses Tier bringt, werde ich das Risiko der Trauer eingehen. Ich werde es mit Zärtlichkeit beschützen und es lieben, solange ich darf. Und für das Glück, das wir erfahren durften, werde ich für immer dankbar sein.


In Gedanken sind wir beim Frauchen Andrea. Wir schicken Dir viel Stärke, in deiner schweren Zeit.

Nala

RIP 12.2020

Wirst du auf ihn aufpassen, für mich, bis ich ihn zurückrufe? Er wird dich bezaubern, um dich zu erfreuen und sollte sein Bleiben nur kurz sein, du hast immer die Erinnerungen, um dich zu trösten.


Hallo ihr Lieben alle von der Tierherberge Egelsbach,

Leider muss ich euch mitteilen, dass meine Eltern an Weihnachten unsere Nala (ehemals Bogie oder so ähnlich) gehen lassen mussten. Laut Pass wurde Nala stolze 16,5 Jahre alt und obwohl wir alle traurig sind, sind wir doch ebenfalls sehr dankbar für die schöne Zeit mit der süßen Maus.

Danke Ihre Familie für die tollen Jahre.

Sandor

RIP 01.2021

Du hattest immer nur ein Ziel: mir Dein Herz zu schenken


Liebes Tierherbergen Team,

Wir haben Sandor im März 2016 bei uns aufgenommen. Leider ist er am 17.01.21 nach kurzer aber schwerer Krankheit über die Regenbrücke gegangen.
Wir sind unendlich dankbar, für 5 wundervolle Jahre mit Sandor.
Er hat unser Leben sehr bereichert und mit unendlich viel Liebe erfüllt.
Selbst unsere kleine Tochter durfte ihn noch kennen und lieben lernen. Er war so großartig und liebevoll zu ihr.
Wir werden ihn sehr vermissen.

Colin

RIP  01.2021


Augenblicke – Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum


Liebes Team der Tierherberge Egelsbach,
 
leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns am 13.01.2021 von unserem Colin verabschieden mussten. Sein Tumor hat immer öfter Schmerzen verursacht, sodass wir ihn nicht länger leiden lassen wollten.
 
Obwohl uns nur 6 Monate mit ihm vergönnt waren, hat er unser Leben von Grund auf verändert, hat uns verändert und hinterlässt nun eine Stille und eine Leere die nicht gefüllt werden kann. Wir werden uns immer mit einem Lächeln an unseren Schmuser erinnern, der uns in allen Lebenslagen Liebe und Vertrauen entgegenbrachte. Wir werden niemals vergessen, wie sichtlich stolz er immer war, wenn er die Herausforderungen des Alltags gemeistert und Neues dazugelernt hat.
Das gemeinsame Abenteuer hat leider ein viel zu schnelles Ende gefunden. Er fehlt uns sehr.
 









 


 

Flo

2018 - 2020

Augenblicke – Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum

Es tut uns leid, dass deine Angst dich soweit geführt hat. Wir hätten dir gerne ein besseres Leben gewünscht!

Ich bin Ernie!

Ernie

RIP 23.07.2020

Nicht plötzlich und nicht unerwartet, aber doch für uns viel zu früh.

Unser Ernie war schon ein besonderer Hund. Nicht alle Menschen konnte er leiden. Doch seine Gassi Gängerin liebte er. Diese wurde beschützt und bewacht wo es nur ging. Und sie betreute ihn ohne wenn und aber.
Trotz seiner speziellen Art, gehört er zu unserer Tierheim Familie. Du wirst in unserem Herzen weiterleben.

Und wenn wir in dein "altes" Gehege gehen, schauen wir lieber trotzdem in deine Hütte, ob du noch drin liegst und uns sagst, dass wir um Erlaubnis bitten  müssen, um in dein Reich zu kommen. Halt ein spezieller Hund mit doch liebevollen Eigenarten.


Gaston

RIP  04.01.2021

Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel?
Ich sage Dir, sie sind lange vor uns dort.


Hallo, ich möchte Ihnen mitteilen, dass unser geliebter Gaston, den wir am 24.03.08 (als Toledo), bei Ihnen in der Tierherberge abgeholt haben am Montag von uns gegangen ist. Wir sind unendlich traurig. Wir sind aber auch dankbar für die tollen Jahre mit ihm. Er war einzigartig.
Beste Grüße Heike Feldmann

Elvira

RIP  12.2020

Ach liefest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang

– wie gerne wollte ich warten, warten stundenlang!

Rudi

RIP  12.2020

Intensiv aber zu kurz war der Weg, den wir gemeinsam gehen durften



 

Maze (Mazsola)

RIP 08.2020

gehe voran, wir werden folgen und hoffen das du auf uns wartest

Jetzt gehst du einen Schmerzfreien Weg. Die beiden Tumoren an der Wirbelsäule hatten dich die letzten Monate schmerzhaft begleitet.
Er hinterlässt eine riesige Lücke und fehlt uns in jeder Minute. Er war eine Seele von Hund, wie man es sich nicht besser wünschen könnte. Wir sind in tiefer Trauer.

Liebe Grüße

Udo Lorer und Charlotte Becker

 

Mara

RIP 08.2020

Und ….. Tschüß …….

ein Abschiedswedeln und ein Abschiedskuscheln von Mara!

Alle rundherum kläfften – ich war still!

Und so still und schweigsam, wie ich in ihr Leben gekommen bin,

so still und schweigsam bin ich auch wieder gegangen ….“

In Ungarn bin ich auf diese Erde gekommen, hatte dort aber nicht den ganz idealen Start. Deshalb wurde ich nach 8 Monaten von tierlieben Ungarn aus dieser nicht optimalen Haltung herausgenommen, war dann ca. 3 Monate in Ungarn im Tierheim, bevor ich hier nach Deutschland in die Tierherberge Egelsbach kam, wo ich 4 Wochen auf meine Glattnase, die noch nichts von mir wußte, gewartet habe. Diese Glattnase kam damals in die Tierherberge und hat mich gleich beim Betreten des Tierheimes entdeckt, da ich ganz schweigsam von einer Ecke zur anderen gelaufen bin, während die anderen um mich herum bellten. Und nach kurzem Spaziergang mit mir hat sie sich dann sofort entschieden, meinem Wunsch zu folgen und mit mir die nächsten 13 Jahre und zwei Monate gemeinsam zu verbringen.

Meinen 1. Geburtstag konnte ich dann schon in meinem neuen Zuhause erleben. Und ich kann wohl sagen, meine Wahl war richtig. Durch mein tolles Wesen und die konsequente Erziehung hatte ich ein Leben ohne Leine, also viel Freiheit mit Spiel, Spaß und vielen Hundekumpels. Wir haben nicht nur täglich ausgedehnte Waldspaziergänge gemacht, nein, sie hat auch stundenlang geduldig im Wald gestanden und gewartet, bis ich alle Hundekumpels, die wir unterwegs immer getroffen haben, bespielt und mich mit diesen müde gerannt hatte. - Sie hat sich mehr als einmal gefragt, woher ich denn diese Energie und Ausdauer nehmen würde. Na ja, es war nicht nur das gute Futter, nein, diese Energie und Ausdauer wurden mir in die Wiege gelegt, denn ein Elternteil von mir war ein Bordercollie, die andere Hälfte war ein Hovawart, wie sich später herausstellte, als ich mal neben einem Vollblut-Hovawart gestanden habe. Meine Glattnase meinte, ich würde aussehen wie seine kleine Schwester. Aber eigentlich war es mir egal. Ich fühlte mich wohl in meinem Körper, der ideal war, um damit super schnell zu rennen, was ich sehr geliebt habe und der zusätzlich in ein warmes Kuschelfell eingepackt war, um mich damit auch im kalten Winter super wohl zu fühlen.

Genauso frei war mein Leben dann auch im Haus und im Garten. Fressen wurde auch immer zweimal täglich serviert und bei jedem Zusammentreffen gab es immer Kuschel- und Streicheleinheiten. - Also, gab‘s nix zu meckern und ich war sehr zufrieden.

Durch das selbständige Leben meiner Glattnase war es mir vergönnt, immer dabei zu sein. Das Auto war dann mein zweites Zuhause. Sie hat mich überall mit hingenommen, egal, ob sie mein Futter verdienen mußte oder auf Seminaren war. Mein unaufdringliches, feines Benehmen in Verbindung mit meinem ansprechenden Äußeren hat mich bei den anderen Glattnasen auch sehr beliebt gemacht. - Nur im Sommer, wenn es dann zu heiß war, dann hat sie mich vor den täglichen „Jagd“touren (na ja, einer muß ja auch bei Hitze das Futter ‘ranschaffen), immer gefragt, ob ich mitfahren wolle oder nicht. Ich habe dann entsprechend reagiert. Wenn es mir zu heiß war, dann bin ich einfach auf meinem kühlen Platz liegen geblieben und habe sie dann alleine auf „Jagd“ geschickt. Und wenn ich mit wollte, dann bin ich einfach wedelnd zur Tür gegangen. Hat sie dann auch richtig verstanden. Auch sonst brauchten wir nicht viele Worte. Meistens genügte ein Blick. - Ja, rückblickend betrachtet, es war so selbstverständlich, wir hatten eine super gute Verbindung und eine wunderbare Zeit miteinander! Über 13 Jahre - und keinen einzigen Tag getrennt …..

Wenn ich so darüber nachdenke, die Zeit ohne mich wird für sie anfangs bestimmt nicht so einfach sein ….. Ich weiß es nicht, aber ich glaube, für meine Seele genauso …..

Aber dann kam in den letzten Wochen langsam die Zeit, in der sich meine Seele in meinem Körper immer weniger zu Hause gefühlt hat. Mir wurde bewußt, daß ich dann doch in nicht allzu weiter Ferne meine Seelenwanderung fortsetzen würde. - Jeder muß und will seinen Weg weiter gehen, wenn die Zeit gekommen ist. - In diesem Bewußtsein hat mir meine Glattnase immer wieder versichert, daß ich gehen könne, wann immer ich wolle. Sie würde sich über jede Minute mit mir unsagbar freuen und wünschte sich noch lange weiterhin unseren gemeinsamen Weg, aber sie würde meinen Wunsch nach dem Weiterwandern in meinem Lebensplan auf jeden Fall respektieren und mir nicht im Wege stehen oder mit egoistischen Wünschen blockieren.

Sie hat mich nur gebeten, wenn es irgendwie in meinen Plan passen würde, dann doch bitte eigenständig zu gehen, damit sie mich nicht einschläfern lassen müßte. - Und diesen Wunsch habe ich ihr dann auch erfüllt. Es war das Letzte, was ich für sie tun konnte. - Und so habe ich diesen meinen Weg Anfang August, 04.08. 2020, fortgesetzt.

Und da ich fühlte, daß dieser große, nun endgültige Abschied für uns Beide unendlich schwer werden würde, habe ich entschieden, trotz oder gerade wegen meinem glücklichen Leben mit ihr hier auf dieser schönen Erde meinen Abschied ohne ihr Beisein zu nehmen. Ich habe gewartet, bis sie nochmal in‘s Haus gegangen ist und wie sie nach ca. 20 Minuten wieder heraus kam, da war ich schon auf meiner Seelenwanderung.

So still und so schweigsam, wie ich in ihr Leben gekommen bin,

so still und so schweigsam bin ich auch wieder gegangen ….




Opal

RIP 07.2020

Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel. Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.

Opal hat seine letzte Reise angetreten. Sein Frauchen hat ihn 5 Jahre begleitet und wir sind dankbar, dass sie diesen kleinen alten Hund ohne Zähne auf genommen hatte. Wir wissen das er geliebt wurde.

Mach es gut "kleiner" alter Mann. Wir werden um dich trauern.

 

ich non Otis

OTIS

RIP  2019


Es wird Stille sein und Leere.
Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet.

 

Olga

RIP  03.2020

Ein Engel ging schlafen ...

Deine Familie wirst du Fehlen, du warst ein Teil von Ihnen. 

Wir  bedanken uns bei Familie Laumann, die Olga ein zu Hause gegeben hatten. 

Otto

RIP  31.05.2020

Das Licht der Liebe ist stärker als die Schatten des Todes.

 

Hallo Liebes Tierheim Team,

unser Otto war ein toller Hund auch wenn er seine Macken hatte bzw. etwas gestört war. Er musste in einem Labor für Experimente herhalten bis er und seine Geschwister heraus geholt wurden. Wir haben ihn im Tierheim Egelsbach 2012 kennen gelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Es war am Anfang sehr mühselig mit Otto bzw. er mit uns klar zu kommen da er sich nicht wie ein normaler Hund verhalten hat. Wir werden nie vergessen als er im Januar 2013 zum ersten mal Schnee gesehen hat und er herumgetollt ist. Im Laufe der Jahre ist er zu dem Hund geworden den man sich wünscht. Er wollte schmusen und gestreichelt werden. Otto war nie aggressiv oder hat gebissen. Er konnte nerven wenn man nicht pünktlich zur gewohnten Zeit Gassi ging oder er nicht sein Fressen bekam. Er hat unser Leben teilweise auch sehr auf Trapp gehalten. Wenn man nicht aufpasste ist er stiften gegangen und war ein paar Tage einmal auch zwei Wochen (danach ist er nie mehr abgehauen) auf Trebe. Wir haben es mit viel Liebe und Geduld geschafft das er ein normales Leben führen konnte. Otto wird uns jetzt nicht mehr freudig begrüßen und bellen wenn wir von der Arbeit kommen. Leider mussten wir unter vielen Tränen uns von unserem Otto verabschieden da er ein schweres Krebsleiden hatte. Unser Bosshund Otto ist jetzt im Hundehimmel.

mit freundlichen Grüßen

Familie Weingärtner

 

Maja

01.08.2005 -20.05.2020

Augenblicke - Erinnerungen an dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum.


Vor ca. 14 Jahren haben wir unsere Maja bei euch gefunden. Der Anfang war recht holprig, aber mit Zeit und Liebe wurden wir ein Team.

Familie Schulmeyer aus Mörfelden Walldorf

Sie wird weiter in den Herzen Ihrer Familie Leben.

 

Rocky (Tofi)

201? - 2020

Du hattest immer nur ein Ziel ... uns Dein Herz zu schenken.

Rocky starb durch einen Giftköder. wir wünschen der Familie weiterhin viel Kraft! Leider war er nicht lange bei seiner Familie. Der Freudekeks wird fehlen

Gaius

20? - 2020

Das Licht der Liebe ist stärker als die Schatten des Todes.

Dein Rudel wird nicht mehr das selbe sein, aber in Ihrer Stärke wirst du weiter Leben.



Curaj

2010 - 2020

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen.
Da stehst du wieder vor mir...
mit wedelnder Rute und leuchtenden Augen.
Dein Fell hat einen wunderschönen Glanz
und du lachst mich an, wie früher,
forderst mich zu unseren alten Spiel auf...
Und wenn ich aufwache,
bin ich mir sicher, dass du noch da bist..
und dass sich unsere Seelen wieder finden werden.


Das Team wird dich in Ihren Herzen tragen und dich Kämpfer nie vergessen!

Ylaria

200? - 2019

Augenblicke – Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum

Sie hat eine große Lücke in ihrem Rudel hinterlassen.



Levi

2017 - 2019

Augenblicke – Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum

In unserer aller Herzen hat sich Levi eingeschlichen. Wir waren so Happy, dass wir für dich trotz deiner Krankheit eine Familie gefunden haben. Doch leider brach diese fiese Krankheit urplötzlich aus. Du hast gekämpft und doch verloren!
Wir danken der Familie, dass sie bis zum letzten Atemzug an deiner Seite geblieben sind.
Mach es gut kleiner Mann!

Alissa / Lieschen (Alice)

RIP 06.2020

Trauern ist liebevolles Erinnern.

Dein Frauchen und wir werden noch lange an Dich denken. 

Dein Kopfkissen wird leer sein... 

Al Pachino

2007 - 2019

Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Heute strahlt ein Stern mehr am Himmelszelt.

*RIP Al Pachino*

Du hattest kurz ein zu Hause und wolltest dort nicht bleiben. Kamst mit einem breiten Grinsen wieder zu uns zurück. Und warst glücklich.

Heute hast du deine letzte Reise angetreten, und du warst nicht alleine.

Wir werden dich vermissen, dein Charme, dein Lächeln, deine Begrüssungen, dein Zwicken wenn du es doof fandest wenn jemand ohne Anmeldung in die Tierherberge kam, dein Bellen, deine Vertrauen das du uns geschenkt hast. Nicht nur deine Freundin Cera wird um dich trauern.

In Liebe....

Teddy

2002 - 2019

Unser Teddybär

 

2008 hatten wir unseren Traum von einem eigenen Hund schon fast begraben, da mein Mann allergisch auf einige Rassen reagierte. Dennoch nutzten wir die Möglichkeit, in der Tierherberge mit den Hunden Gassi zu gehen. Wir lernten dabei viele Hunde kennen und entdeckten einen kleinen Hund, der uns an ein frisch geschorenes Schäfchen erinnerte. Das ist der Anfang einer fast 11 Jahre dauernden Liebesgeschichte.

 

Teddy war trotz seiner geschätzten 6+ Jahre sehr lebhaft - wir hatten auf den Wanderungen mit ihm viel Spaß und stellten fest, dass es bei diesem nichthaarenden Kerlchen auch keine Allergie gab. Jeden Tag verbrachten wir 6 Wochen lang zusammen und wir wussten dann genau: Das ist unser Teddy.

 

Am 25.6.2008 haben wir ihn aus der Tierherberge zu uns nach Hause geholt. Teddy sprang wie selbstverständlich ins Auto und war bei uns sofort zu Hause – er wusste, dass er angekommen war und tastete sich sehr vorsichtig vor – zum Beispiel getraute er sich trotz offener Tür nicht ins Schlafzimmer, sondern schaute morgens vorsichtig durch den Türspalt.

 

Es war für uns als Hundeanfänger anfangs nicht immer leicht mit ihm, denn er hatte in seiner Zeit in Rumänien nicht nur gute Erfahrungen gemacht, was so nach und nach zum Vorschein kam. Auf Zeitungen reagierte er panisch und es gab Bewegungen, die er einfach nicht mochte, aber er lebte mehr und mehr auf. So entwickelte er einen recht ordentlichen Jagdtrieb, wodurch die ersten 3 Jahre Waldspaziergänge nur mit Schleppleine möglich waren. Aber dank Hundeschule, in der besonders ich viel gelernt habe, entwickelte sich Teddy zu einem tollen Gefährten, mit dem wir viel erlebten und Spaß hatten.

Dank Teddy lernten wir viele Ecken in Deutschland als Urlaubsziele kennen, in die wir sicherlich ohne Hund nie vorgedrungen wären. Dabei wusste er sich stets ordentlich zu benehmen, so dass Hotel, Ferienhaus oder Gaststättenbesuch nie ein Problem darstellten.

 

Teddy bestach durch eine tolle Auffassungsgabe und hat viele kleine Kunststücke in kürzester Zeit gelernt. Intelligenzspiele hat er geliebt und war mit Begeisterung bei der Sache. In der Hundeschule hat er mit viel Elan den Agility-Parcours gemeistert. Diese Begeisterung ist noch bis ins hohe Alter bestehen geblieben, weshalb er in einer Seniorengruppe, in der Teddy der älteste Teilnehmer war, noch regelmäßig einen kleinen seniorengerechten Parcours absolviert hat.

Sicherlich haben ihn und uns die schönen täglichen Spaziergänge in Wald und Feld fit gehalten.

 

Leider war die letzte Zeit für alle kräfteraubend, da Teddy ab dem 15. Jahr Probleme mit den Hinterbeinen bekam, alleine nicht mehr aufstehen konnte, gelegentlich epileptische Anfälle hatte und durch zunehmende Demenz nicht mehr alleine bleiben konnte. Die Nächte waren extrem unruhig mit stundenlangem Umherwandern. Das bedeutete eine 24-Stunden-Pflege. Trotzdem hat er sich mit unserer Hilfe und der Unterstützung einer tollen Tierheilpraktikerin, einer Osteopatin, einer Physiotherapeutin sowie einer Tierkommunikatorin, immer wieder aufgerappelt und ist bis zum letzten Tag spazieren gegangen, hat gut gefressen und konnte trotz Demenz noch leichte Intelligenzspiele bewältigen.

 

Am 11.2.2019 war seine und auch unsere Kraft am Ende, und wir mussten ihn nach einem schweren epileptischen Anfall gehen lassen. Er ist im Alter von 17 Jahren ganz friedlich hier zu Hause in seinem Körbchen für immer eingeschlafen.

Danke für diesen tollen Hund, unser Teddybärchen wird immer in unseren Herzen bleiben und fehlt uns sehr. Wir glauben fest daran, dass wir uns irgendwann wiedersehen werden!

 

Tom und Ute Oelsner