In Erinnerung

Hier finden Sie unsere Schützlinge die Ihre Reise über die Regenbrücke gegangen sind:

Maze (Mazsola)

08.2020

gehe voran, wir werden folgen und hoffen das du auf uns wartest

Jetzt gehst du einen Schmerzfreien Weg. Die beiden Tumoren an der Wirbelsäule hatten dich die letzten Monate schmerzhaft begleitet.
Er hinterlässt eine riesige Lücke und fehlt uns in jeder Minute. Er war eine Seele von Hund, wie man es sich nicht besser wünschen könnte. Wir sind in tiefer Trauer.

Liebe Grüße

Udo Lorer und Charlotte Becker

 

Mara

2006 - 08.2020

Und ….. Tschüß …….

ein Abschiedswedeln und ein Abschiedskuscheln von Mara!

Alle rundherum kläfften – ich war still!

Und so still und schweigsam, wie ich in ihr Leben gekommen bin,

so still und schweigsam bin ich auch wieder gegangen ….“

In Ungarn bin ich auf diese Erde gekommen, hatte dort aber nicht den ganz idealen Start. Deshalb wurde ich nach 8 Monaten von tierlieben Ungarn aus dieser nicht optimalen Haltung herausgenommen, war dann ca. 3 Monate in Ungarn im Tierheim, bevor ich hier nach Deutschland in die Tierherberge Egelsbach kam, wo ich 4 Wochen auf meine Glattnase, die noch nichts von mir wußte, gewartet habe. Diese Glattnase kam damals in die Tierherberge und hat mich gleich beim Betreten des Tierheimes entdeckt, da ich ganz schweigsam von einer Ecke zur anderen gelaufen bin, während die anderen um mich herum bellten. Und nach kurzem Spaziergang mit mir hat sie sich dann sofort entschieden, meinem Wunsch zu folgen und mit mir die nächsten 13 Jahre und zwei Monate gemeinsam zu verbringen.

Meinen 1. Geburtstag konnte ich dann schon in meinem neuen Zuhause erleben. Und ich kann wohl sagen, meine Wahl war richtig. Durch mein tolles Wesen und die konsequente Erziehung hatte ich ein Leben ohne Leine, also viel Freiheit mit Spiel, Spaß und vielen Hundekumpels. Wir haben nicht nur täglich ausgedehnte Waldspaziergänge gemacht, nein, sie hat auch stundenlang geduldig im Wald gestanden und gewartet, bis ich alle Hundekumpels, die wir unterwegs immer getroffen haben, bespielt und mich mit diesen müde gerannt hatte. - Sie hat sich mehr als einmal gefragt, woher ich denn diese Energie und Ausdauer nehmen würde. Na ja, es war nicht nur das gute Futter, nein, diese Energie und Ausdauer wurden mir in die Wiege gelegt, denn ein Elternteil von mir war ein Bordercollie, die andere Hälfte war ein Hovawart, wie sich später herausstellte, als ich mal neben einem Vollblut-Hovawart gestanden habe. Meine Glattnase meinte, ich würde aussehen wie seine kleine Schwester. Aber eigentlich war es mir egal. Ich fühlte mich wohl in meinem Körper, der ideal war, um damit super schnell zu rennen, was ich sehr geliebt habe und der zusätzlich in ein warmes Kuschelfell eingepackt war, um mich damit auch im kalten Winter super wohl zu fühlen.

Genauso frei war mein Leben dann auch im Haus und im Garten. Fressen wurde auch immer zweimal täglich serviert und bei jedem Zusammentreffen gab es immer Kuschel- und Streicheleinheiten. - Also, gab‘s nix zu meckern und ich war sehr zufrieden.

Durch das selbständige Leben meiner Glattnase war es mir vergönnt, immer dabei zu sein. Das Auto war dann mein zweites Zuhause. Sie hat mich überall mit hingenommen, egal, ob sie mein Futter verdienen mußte oder auf Seminaren war. Mein unaufdringliches, feines Benehmen in Verbindung mit meinem ansprechenden Äußeren hat mich bei den anderen Glattnasen auch sehr beliebt gemacht. - Nur im Sommer, wenn es dann zu heiß war, dann hat sie mich vor den täglichen „Jagd“touren (na ja, einer muß ja auch bei Hitze das Futter ‘ranschaffen), immer gefragt, ob ich mitfahren wolle oder nicht. Ich habe dann entsprechend reagiert. Wenn es mir zu heiß war, dann bin ich einfach auf meinem kühlen Platz liegen geblieben und habe sie dann alleine auf „Jagd“ geschickt. Und wenn ich mit wollte, dann bin ich einfach wedelnd zur Tür gegangen. Hat sie dann auch richtig verstanden. Auch sonst brauchten wir nicht viele Worte. Meistens genügte ein Blick. - Ja, rückblickend betrachtet, es war so selbstverständlich, wir hatten eine super gute Verbindung und eine wunderbare Zeit miteinander! Über 13 Jahre - und keinen einzigen Tag getrennt …..

Wenn ich so darüber nachdenke, die Zeit ohne mich wird für sie anfangs bestimmt nicht so einfach sein ….. Ich weiß es nicht, aber ich glaube, für meine Seele genauso …..

Aber dann kam in den letzten Wochen langsam die Zeit, in der sich meine Seele in meinem Körper immer weniger zu Hause gefühlt hat. Mir wurde bewußt, daß ich dann doch in nicht allzu weiter Ferne meine Seelenwanderung fortsetzen würde. - Jeder muß und will seinen Weg weiter gehen, wenn die Zeit gekommen ist. - In diesem Bewußtsein hat mir meine Glattnase immer wieder versichert, daß ich gehen könne, wann immer ich wolle. Sie würde sich über jede Minute mit mir unsagbar freuen und wünschte sich noch lange weiterhin unseren gemeinsamen Weg, aber sie würde meinen Wunsch nach dem Weiterwandern in meinem Lebensplan auf jeden Fall respektieren und mir nicht im Wege stehen oder mit egoistischen Wünschen blockieren.

Sie hat mich nur gebeten, wenn es irgendwie in meinen Plan passen würde, dann doch bitte eigenständig zu gehen, damit sie mich nicht einschläfern lassen müßte. - Und diesen Wunsch habe ich ihr dann auch erfüllt. Es war das Letzte, was ich für sie tun konnte. - Und so habe ich diesen meinen Weg Anfang August, 04.08. 2020, fortgesetzt.

Und da ich fühlte, daß dieser große, nun endgültige Abschied für uns Beide unendlich schwer werden würde, habe ich entschieden, trotz oder gerade wegen meinem glücklichen Leben mit ihr hier auf dieser schönen Erde meinen Abschied ohne ihr Beisein zu nehmen. Ich habe gewartet, bis sie nochmal in‘s Haus gegangen ist und wie sie nach ca. 20 Minuten wieder heraus kam, da war ich schon auf meiner Seelenwanderung.

So still und so schweigsam, wie ich in ihr Leben gekommen bin,

so still und so schweigsam bin ich auch wieder gegangen ….




Opal

2002 - 07.2020

Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel. Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.

Opal hat seine letzte Reise angetreten. Sein Frauchen hat ihn 5 Jahre begleitet und wir sind dankbar, dass sie diesen kleinen alten Hund ohne Zähne auf genommen hatte. Wir wissen das er geliebt wurde.

Mach es gut "kleiner" alter Mann. Wir werden um dich trauern.

 

Ich bin Ernie!

Ernie

2008 - 23.07.2020

Nicht plötzlich und nicht unerwartet, aber doch für uns viel zu früh.

Unser Ernie war schon ein besonderer Hund. Nicht alle Menschen konnte er leiden. Doch seine Gassi Gängerin liebte er. Diese wurde beschützt und bewacht wo es nur ging. Und sie betreute ihn ohne wenn und aber.
Trotz seiner speziellen Art, gehört er zu unserer Tierheim Familie. Du wirst in unserem Herzen weiterleben.

Und wenn wir in dein "altes" Gehege gehen, schauen wir lieber trotzdem in deine Hütte, ob du noch drin liegst und uns sagst, dass wir um Erlaubnis bitten  müssen, um in dein Reich zu kommen. Halt ein spezieller Hund mit doch liebevollen Eigenarten.

ich non Otis

OTIS

2005 - 2019


Es wird Stille sein und Leere.
Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet.

 

Alissa / Lieschen (Alice)

RIP 06.2020

Trauern ist liebevolles Erinnern.

Dein Frauchen und wir werden noch lange an Dich denken. 

Dein Kopfkissen wird leer sein... 

Olga

06.2007 -03.2020

Ein Engel ging schlafen ...

Deine Familie wirst du Fehlen, du warst ein Teil von Ihnen. 

Wir  bedanken uns bei Familie Laumann, die Olga ein zu Hause gegeben hatten. 

Otto

05.07.2006 -31.05.2020

Das Licht der Liebe ist stärker als die Schatten des Todes.

 

Hallo Liebes Tierheim Team,

unser Otto war ein toller Hund auch wenn er seine Macken hatte bzw. etwas gestört war. Er musste in einem Labor für Experimente herhalten bis er und seine Geschwister heraus geholt wurden. Wir haben ihn im Tierheim Egelsbach 2012 kennen gelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Es war am Anfang sehr mühselig mit Otto bzw. er mit uns klar zu kommen da er sich nicht wie ein normaler Hund verhalten hat. Wir werden nie vergessen als er im Januar 2013 zum ersten mal Schnee gesehen hat und er herumgetollt ist. Im Laufe der Jahre ist er zu dem Hund geworden den man sich wünscht. Er wollte schmusen und gestreichelt werden. Otto war nie aggressiv oder hat gebissen. Er konnte nerven wenn man nicht pünktlich zur gewohnten Zeit Gassi ging oder er nicht sein Fressen bekam. Er hat unser Leben teilweise auch sehr auf Trapp gehalten. Wenn man nicht aufpasste ist er stiften gegangen und war ein paar Tage einmal auch zwei Wochen (danach ist er nie mehr abgehauen) auf Trebe. Wir haben es mit viel Liebe und Geduld geschafft das er ein normales Leben führen konnte. Otto wird uns jetzt nicht mehr freudig begrüßen und bellen wenn wir von der Arbeit kommen. Leider mussten wir unter vielen Tränen uns von unserem Otto verabschieden da er ein schweres Krebsleiden hatte. Unser Bosshund Otto ist jetzt im Hundehimmel.

mit freundlichen Grüßen

Familie Weingärtner

 

Maja

01.08.2005 -20.05.2020

Augenblicke - Erinnerungen an dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum.


Vor ca. 14 Jahren haben wir unsere Maja bei euch gefunden. Der Anfang war recht holprig, aber mit Zeit und Liebe wurden wir ein Team.

Familie Schulmeyer aus Mörfelden Walldorf

Sie wird weiter in den Herzen Ihrer Familie Leben.

 

Rocky (Tofi)

201? - 2020

Du hattest immer nur ein Ziel ... uns Dein Herz zu schenken.

Rocky starb durch einen Giftköder. wir wünschen der Familie weiterhin viel Kraft! Leider war er nicht lange bei seiner Familie. Der Freudekeks wird fehlen

Flo

2018 - 2020

Augenblicke – Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum

Es tut uns leid, dass deine Angst dich soweit geführt hat. Wir hätten dir gerne ein besseres Leben gewünscht!

Gaius

20? - 2020

Das Licht der Liebe ist stärker als die Schatten des Todes.

Dein Rudel wird nicht mehr das selbe sein, aber in Ihrer Stärke wirst du weiter Leben.



Curaj

2010 - 2020

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen.
Da stehst du wieder vor mir...
mit wedelnder Rute und leuchtenden Augen.
Dein Fell hat einen wunderschönen Glanz
und du lachst mich an, wie früher,
forderst mich zu unseren alten Spiel auf...
Und wenn ich aufwache,
bin ich mir sicher, dass du noch da bist..
und dass sich unsere Seelen wieder finden werden.


Das Team wird dich in Ihren Herzen tragen und dich Kämpfer nie vergessen!

Ylaria

200? - 2019

Augenblicke – Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum

Sie hat eine große Lücke in ihrem Rudel hinterlassen.



Levi

2017 - 2019

Augenblicke – Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum

In unserer aller Herzen hat sich Levi eingeschlichen. Wir waren so Happy, dass wir für dich trotz deiner Krankheit eine Familie gefunden haben. Doch leider brach diese fiese Krankheit urplötzlich aus. Du hast gekämpft und doch verloren!
Wir danken der Familie, dass sie bis zum letzten Atemzug an deiner Seite geblieben sind.
Mach es gut kleiner Mann!

Al Pachino

2007 - 2019

Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Heute strahlt ein Stern mehr am Himmelszelt.

*RIP Al Pachino*

Du hattest kurz ein zu Hause und wolltest dort nicht bleiben. Kamst mit einem breiten Grinsen wieder zu uns zurück. Und warst glücklich.

Heute hast du deine letzte Reise angetreten, und du warst nicht alleine.

Wir werden dich vermissen, dein Charme, dein Lächeln, deine Begrüssungen, dein Zwicken wenn du es doof fandest wenn jemand ohne Anmeldung in die Tierherberge kam, dein Bellen, deine Vertrauen das du uns geschenkt hast. Nicht nur deine Freundin Cera wird um dich trauern.

In Liebe....

Teddy

2002 - 2019

Unser Teddybär

 

2008 hatten wir unseren Traum von einem eigenen Hund schon fast begraben, da mein Mann allergisch auf einige Rassen reagierte. Dennoch nutzten wir die Möglichkeit, in der Tierherberge mit den Hunden Gassi zu gehen. Wir lernten dabei viele Hunde kennen und entdeckten einen kleinen Hund, der uns an ein frisch geschorenes Schäfchen erinnerte. Das ist der Anfang einer fast 11 Jahre dauernden Liebesgeschichte.

 

Teddy war trotz seiner geschätzten 6+ Jahre sehr lebhaft - wir hatten auf den Wanderungen mit ihm viel Spaß und stellten fest, dass es bei diesem nichthaarenden Kerlchen auch keine Allergie gab. Jeden Tag verbrachten wir 6 Wochen lang zusammen und wir wussten dann genau: Das ist unser Teddy.

 

Am 25.6.2008 haben wir ihn aus der Tierherberge zu uns nach Hause geholt. Teddy sprang wie selbstverständlich ins Auto und war bei uns sofort zu Hause – er wusste, dass er angekommen war und tastete sich sehr vorsichtig vor – zum Beispiel getraute er sich trotz offener Tür nicht ins Schlafzimmer, sondern schaute morgens vorsichtig durch den Türspalt.

 

Es war für uns als Hundeanfänger anfangs nicht immer leicht mit ihm, denn er hatte in seiner Zeit in Rumänien nicht nur gute Erfahrungen gemacht, was so nach und nach zum Vorschein kam. Auf Zeitungen reagierte er panisch und es gab Bewegungen, die er einfach nicht mochte, aber er lebte mehr und mehr auf. So entwickelte er einen recht ordentlichen Jagdtrieb, wodurch die ersten 3 Jahre Waldspaziergänge nur mit Schleppleine möglich waren. Aber dank Hundeschule, in der besonders ich viel gelernt habe, entwickelte sich Teddy zu einem tollen Gefährten, mit dem wir viel erlebten und Spaß hatten.

Dank Teddy lernten wir viele Ecken in Deutschland als Urlaubsziele kennen, in die wir sicherlich ohne Hund nie vorgedrungen wären. Dabei wusste er sich stets ordentlich zu benehmen, so dass Hotel, Ferienhaus oder Gaststättenbesuch nie ein Problem darstellten.

 

Teddy bestach durch eine tolle Auffassungsgabe und hat viele kleine Kunststücke in kürzester Zeit gelernt. Intelligenzspiele hat er geliebt und war mit Begeisterung bei der Sache. In der Hundeschule hat er mit viel Elan den Agility-Parcours gemeistert. Diese Begeisterung ist noch bis ins hohe Alter bestehen geblieben, weshalb er in einer Seniorengruppe, in der Teddy der älteste Teilnehmer war, noch regelmäßig einen kleinen seniorengerechten Parcours absolviert hat.

Sicherlich haben ihn und uns die schönen täglichen Spaziergänge in Wald und Feld fit gehalten.

 

Leider war die letzte Zeit für alle kräfteraubend, da Teddy ab dem 15. Jahr Probleme mit den Hinterbeinen bekam, alleine nicht mehr aufstehen konnte, gelegentlich epileptische Anfälle hatte und durch zunehmende Demenz nicht mehr alleine bleiben konnte. Die Nächte waren extrem unruhig mit stundenlangem Umherwandern. Das bedeutete eine 24-Stunden-Pflege. Trotzdem hat er sich mit unserer Hilfe und der Unterstützung einer tollen Tierheilpraktikerin, einer Osteopatin, einer Physiotherapeutin sowie einer Tierkommunikatorin, immer wieder aufgerappelt und ist bis zum letzten Tag spazieren gegangen, hat gut gefressen und konnte trotz Demenz noch leichte Intelligenzspiele bewältigen.

 

Am 11.2.2019 war seine und auch unsere Kraft am Ende, und wir mussten ihn nach einem schweren epileptischen Anfall gehen lassen. Er ist im Alter von 17 Jahren ganz friedlich hier zu Hause in seinem Körbchen für immer eingeschlafen.

Danke für diesen tollen Hund, unser Teddybärchen wird immer in unseren Herzen bleiben und fehlt uns sehr. Wir glauben fest daran, dass wir uns irgendwann wiedersehen werden!

 

Tom und Ute Oelsner