Leishmaniose

Diese Krankheit wird durch die „Sandmücke“ übertragen, die hauptsächlich in mediterranen Ländern anzutreffen ist.

Durch den Stich dieser Schmetterlings-Mücke werden die Parasiten in die Haut des Hundes abgelegt und gelangen so in den Blutkreislauf und die Innenorgane. Krankheitszeichen können erst nach Wochen, Monaten oder Jahren auftreten. Bei einem „Ausbruch“ der Krankheit sind oftmals die ersten Anzeichen Hautveränderungen, wie Haarausfall am Kopf, um die Augen, an den Ohren und Hinterbeinen, als auch Schuppenbildung auf der Haut und eitrige, nässende Wunden. Typisch ist, dass die Wunden, trotz medikamentöser Behandlungen nicht abheilen.

Das Tier sollte sofort einem Tierarzt vorgestellt werden, der Erfahrung mit Reisekrankheiten hat, speziell Leishmaniose. Dies ist ganz wichtig!!
Es sollte ein Antikörper-Test gemacht werden und da bei einem Ausbruch der Krankheit oft auch Leber und Nieren bereits geschädigt sein können, ist ein Blutbild, in dem auch die Organwerte geprüft werden zwingend erforderlich.

Wenn die Krankheit früh genüg erkannt und behandelt wird, kann der Hund gut und lange damit leben. Ist jedoch die Krankheit sehr weit fortgeschritten, kann dem Tier meist nicht mehr geholfen werden. Die Krankheit ist nicht heilbar und es existiert kein Impfstoff.
Grundsätzlich ist die Krankheit auf den Menschen direkt vom Hund oder von Hund zu Hund nicht übertragbar, dennoch sollten infizierte Hunde mit Verletzungen nicht zu kleinen Kindern und man sollte auch selbst größte Hygiene walten lassen.

Falls man seinen Hund mit ins Ausland nehmen möchte, sollte man ihn unbedingt mit einem Spot-on-Präparat, oder dem SCALIBOR
Halsband schützen (beim Tierarzt erhältlich).
Moskitonetze nützen nichts, da die Sandmücken kleiner sind als die Maschen der Netze.