Fremdvermittlung

Diese Rubrik dient als Vermittlungshilfe für Tiere von Privatpersonen und anderer Tierschutzorganisationen. Für die angegebenen Daten übernehmen wir keine Haftung.

MARLEY

Rasse / Gattung: Golden-Retriever-Herdie-Mischling

  • Geschlecht: männlich
  • Geboren: ca. 2008
  • Kastriert: ja
  • Größe in cm: ca. 60 cm

·  Aufenthaltsort: Ostfriesland


MARLEY ist ein ca. 10 jährige Golden-Retriever-Herdie-Mischling, der seit März 2018 auf einer Pflegestelle in Ostfriesland lebt. Hier wartet er jeden Tag sehnsüchtig darauf, in ein endgültiges Zuhause ziehen zu können.
 
Bei Marley handelt es sich um einen sehr lieben und verschmusten Rüden, der jede Aufmerksamkeit dankbar annimmt. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und ist unkompliziert im Umgang; außer wenn es um Futter oder Leckeren geht - da versucht er seine Portion zu verteidigen 😉
 
Marleys Nase sticht sofort ins Auge. Ursprung der Rötung ist eine Autoimmunerkrankung, Pemphigus foliaceus, die dazu führt, dass sein Körper Antikörper gegen seine eigene Haut ausbildet. Aktuell muss die Nase nur mit Sonnencreme geschützt und Zinksalbe behandelt werden. Sofern Marley in einem guten Umfeld lebt und keinem Stress ausgesetzt ist, ist die Gabe von Medikamenten und Spezialfutter nicht notwendig.
 
Marleys Geschichte:
Marley ist ein Golden Retriever-Mix, der (vielleicht wegen seiner Krankheit) im städtischen Tierheim in Sighetu Marmatiei gelandet ist. Nachdem er dort eine zeitlang saß, aber von keinem vermisst und abgeholt wurde, hatte er das Glück in Cluj auf eine Pflegestelle zu kommen.
 
Es fand sich eine liebevolle Adoptantin die Marley in Deutschland ein Zuhause gegeben hat - so lange bis das Schicksal wieder zugeschlagen hat. Seine Adoptantin ist schwer erkrankt und konnte Marley nicht behalten. Nach kurzer Zeit fand sich eine Dame die Marley, neben 3 anderen Hunden, ein neues Heim geben wollte. So zog Marley kurzerhand nach Ungarn.
 
In Ungarn ereilte den lieben Rüden, der sich mit Mensch und Tier gut versteht, ein weiterer Schicksalsschlag: Die Beziehung seines neuen Frauchens ging in die Brüche, sie zog weg und Marley blieb als ungeliebter Hund zurück. Er wurde nicht mehr medikamentös behandelt, sein Fell und Krallen nicht mehr gepflegt und als "lästiges Überbleibsel" sollte er in der Tötung "entsorgt" werden.
Durch einen Zufall sah People4Pets e.V. den Post, in dem für Marley ein neues Zuhause gesucht wurde. Da er bereits 2015 in unserer Obhut war, war es selbstverständlich dass wir ihn vor diesem Schicksal bewahren wollten, nachdem er bereits vor 3 Jahren von uns vor einer ungewissen Zukunft in Rumänien gerettet wurde.
 
Nun sucht Marley ein liebevolles Zuhause, bei Menschen denen gegenüber er seine Liebe zurück geben kann. Ideal wäre ein Haus/Wohnung mit Garten, da er seine Zeit sehr gerne draußen verbringt. Marley würde sich sehr freuen wenn er als Einzelhund in einem Haushalt leben könnte. Natürlich freut er sich ebenso, wenn er bei Spaziergängen auf andere Artgenossen trifft.
 
Weitere Infos zu Marley erhalten Sie über:
Hundepension Petra Saal 0162-2084675

ETNA

Rasse / Gattung: Norfolk-Terrier-Mischling

Geschlecht: Weiblich
Geboren: ca. 2017
Kastriert: sterilisiert
Größe in cm:  ca. 39 cm
· Aufenthaltsort: Asyl Spas in Varazdin (Kroatien)

Die quirlige Etna ist eine lustige Hündin, die Action, Bewegung und Beschäftigung liebt. Man kann sich vorstellen, dass sie bei diesen Vorlieben in einem Tierheim denkbar schlecht aufgehoben ist.  Sie ist sehr menschenbezogen und könnte sich verschiedenen Lebenssituationen anpassen. Sie könnte zu einer Familie mit Kindern ab 12 Jahren, oder einfach zu aktiven und unternehmungslustigen Menschen passen.

Etna wurde ausgesetzt auf der Straße gefunden und lebt jetzt bereits über ein Jahr im Asyl Spas. Leider ist Etna an anderen Hunden überhaupt nicht interessiert und möchte weder mit Hündinnen noch mit Rüden etwas zu tun haben. Im Asyl wird Etna als nicht verträglich mit anderen Hunden

beobachtet. Aus Erfahrung können wir jedoch berichten, dass einige Hunde, die aufgrund des hohen Stresspegels und der Enge im Asyl Unverträglichkeiten zeigen, sich in einer neuen, stabilen Umgebung und durch ein qualifiziertes Hundetraining verändern können.

Jedoch sollte der Übernehmer des Hundes immer davon ausgehen, dass der Hund auch im neuen

Zuhause eine Unverträglichkeit mit anderen Hunden zeigt und diese beibehält und dementsprechend verantwortungsvoll und risikoarm mit umgehen. Deshalb wünschen wir uns für Etna ein Zuhause als Einzelhund mit der alleinigen Zuwendung ihrer Menschen, die sie so lange Zeit entbehren musste.

An der Leine läuft Etna schon sehr passabel und liebt ihre Spaziergänge außerordentlich. Am liebsten hätte Etna auch einen kleinen Garten, in dem sie nach Lust und Laune herumtollen könnte, ihre Bälle durch die Luft werfen und einfach ihre gesamte Lebenslust und Energie heraus toben dürfte. Aber auch die Schmuseeinheiten dürfen bei der kleinen Hündin auf keinem Fall zu kurz kommen. Diese genießt sie hingebungsvoll und man ist sehr gerührt wie sie die Nähe zum Menschen quasi sucht. Auf Grund unserer vielen Notfälle lebt Etna derzeit in sehr beengten Verhältnissen und ist deshalb als Notfall von uns eingestuft.

Gefällt Ihnen Etna und könnten Sie sich vorstellen sie bei sich aufzunehmen und ihr ein liebevolles Zuhause zu schenken? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin Sandra Kunkel.
Kontakt: Sandra-Kunkel.lesika@gmx.de oder 01792315581

BOMBER

Rasse / Gattung: Owtscharka

Geschlecht: Rüde

  • Geboren: ca.2015
  • Kastriert: Ja
  • Größe in cm: ?

·  Aufenthaltsort: Hersbrucker Tierheim

Warum will mich keiner?

In den letzten 2 Jahren hat Bomber viele Hunde kommen und gehen sehen. Nur ihn will keiner, was unseren Bomber immer trauriger werden lässt.

Das Tierheim Hersbruck hat alleine im letzten Jahr über 350 Tiere in ein neues Zuhause vermitteln können. Doch das Interesse für unseren Bomber hielt sich in Grenzen, obwohl so viele Menschen unseren Bomber schon kennen. Alle Vermittlungsversuche die wir bis jetzt versucht haben, sind gescheitert. Für Bomber wurden aus Tagen Wochen und aus Wochen jetzt über 2 Jahre.
Dabei ist Bomber kein gefährlicher Hund. Im Gegenteil.

Der liebenswerte und menschenbezogene Rüde sucht einen Platz in dem er selber entscheiden kann ob er heute Außen oder im Haus schlafen möchte.
Bomber sucht eine Familie in der die Kinder schon etwas größer sind ( 12 Jahre+) Bomber beherrscht die Grundkommandos und kann auch mal alleine bleiben. Andere Hunde sollten im Haushalt nicht vorhanden sein, sowie Katzen. Bomber wird nicht in eine Wohnung vermittelt. Geeignet wäre ein Hundeplätzchen für Bomber auf einen hoch eingezäunten Gelände/ Hof. Erfahrungen mit Hunden ist ein muss.
Bitte helft uns, erzählen Sie von seiner Geschichte, damit Bomber endlich ein liebenswertes Zuhause findet.

Hersbrucker Tierheim

Hopfau 2 a, 91217 Hersbruck, Telefon:  09151 – 60 95 92 3

Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung „tierisch in action“ e.V.

www.hersbrucker-tierheim.com

Bürozeit: Montag bis Freitag von 8:00-17:00
Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 13:30 – 15:30 Uhr

ROXY

Rasse / Gattung: Mischling

Geschlecht: Weiblich
Geboren: ca. 2017
Kastriert: Ja
Größe in cm:   ? / 17 kg
· Aufenthaltsort: Griechenland


Roxy ist eine kleine Mischlingshündin. Sie wiegt 17 kg. sie wurde vor knapp einem Jahr verletzt gefunden. Seitdem lebt sie bei einer Pflegestelle und genießt die Sicherheit und die Streicheleinheiten. Sie versteht sich mit anderen Hunden und geht gerne spazieren. Laute Geräusche sind anfangs gruselig für sie, allerdings lernt sie schnell sobald sie merkt, dass sie in Sicherheit ist. Sie ist ein sensibles Wesen und sucht eine liebevolle Familie.

Kontakt: Barbara K. 0172 - 7695693, barbara_k91@hotmail.com

MARIE

Rasse / Gattung: Mischling

Geschlecht: Weiblich
Geboren: 23.Jan 2013
Kastriert: Ja
Größe in cm:  ? / Gewicht 28 kg
· Aufenthaltsort: 64720 Michelstadt, Deutschland

UPDATE 04.03.2020: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir alle anderen Texte zu Marie gelöscht haben. Aber das hat einen ganz bestimmten Grund, denn wir konnten Marie inzwischen noch besser kennen lernen und möchten euch unseren ganz eigenen Eindruck von ihr schildern:

Hündin Marie wurde mit nur 7 Monaten von ihren Vorbesitzern direkt aus Kroatien adoptiert. Inzwischen ist sie 7 Jahre alt und wurde Mitte 2019 von ihrer Familie wieder an uns zurück gegeben. Die Lebensumstände hatten sich verändert, sodass Marie keinen Platz mehr in dieser Familie zu haben schien. Die Unruhe, die Nachwuchs in eine Familie bringt, ist einfach nichts für die sensible Hündin. 

Die Suche nach einem neuen Zuhause und sogar nach einer Pflegestelle gestaltete sich sehr schwierig, sodass wir Marie deshalb vergangenes Jahr in eine Hundepension bringen mussten, wo die hübsche Hündin seitdem eine liebevolle Betreuung hat. Marie fühlt sich dort zwar sehr wohl, doch ist diese Unterbringung für uns mit monatlichen Kosten verbunden, sodass dies leider keine langfristige Lösung sein kann. Marie kommt mit ihren Artgenossen in der großen Hundegruppe sehr gut zurecht.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Tierpension Michelstadt für die schnelle Reaktion bei Maries Aufnahme und ihre Flexibilität bedanken.

Das letzte Jahr bei ihren Vorbesitzern hat Marie recht selbstständig werden lassen, da sie dort auch viel von ihrer Familie isoliert wurde.

Mit einigen Situationen in einem "normalen" Hundeleben innerhalb einer Familie ist sie aktuell noch etwas überfordert. Vor allem fremde Menschen auf der Straße beim Gassi gehen machen ihr Angst und sie möchte am liebsten davon laufen. Sie muss erst wieder lernen, was Vertrauen bedeutet. Beim Gassi gehen in Ortschaften oder in der Stadt ist sie sehr nervös und zieht noch sehr an der Leine. Daher sollten ihre neuen Besitzer standfest sein und knapp 30 kg Hund halten können. 

Im Wald oder auf dem freien Feld an der Schleppleine dagegen fühlt sie sich sehr wohl und taut bereits nach kurzer Zeit auf. In diesen Situationen bekommt ihre "harte Schale" Risse und sie lässt sich auch losgelöst von Unsicherheiten auf Spielaufforderungen ein und ist ganz Hund.

Marie braucht Menschen, die ihr einen Rahmen und Struktur geben, sie muss erst wieder lernen, dass man sich auf seine Menschen verlassen kann. 

Im Gegenzug ist Marie eine treue und loyale Begleiterin, die Kuscheleinheiten und Spaziergänge (im ländlichen Bereich) unglaublich genießt.

Für Leckerlis würde sie (außerhalb von stressigen Situationen) alles tun und lässt sich auch auf das Erlernen von Kunststückchen bereitwillig ein.

Obwohl wir vermuten, dass Marie ein Schäferhund-Husky-Mischling ist, ist sie wider Erwarten gar nicht so sportaffin. Sie genießt zwar auch lange Spaziergänge (welcher Hund tut das nicht?), kommt aber innerhalb der vertrauten Wände unglaublich schnell zur Ruhe. Sie verschläft den Großteil des Tages in ihrem Körbchen und fällt Zuhause eigentlich nicht auf. Außer, sie versucht Essen von der Küchenanrichte zu stehlen.

Aber mal ehrlich: Wer kann es ihr verübeln, wenn man als Hund glaubt, dass sich sowieso niemand um einen kümmert?

Marie ist unglaublich gelehrig und versteht bei klarer Kommunikation sehr schnell, was von ihr erwartet wird.

Leider ist sie täglich auf Tabletten angewiesen. Aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung bekommt sie derzeit 2x täglich Schilddrüsenmedikamente. Zusätzlich wurde nach der Kastration leider eine hormonell bedingte Inkontinenz festgestellt. Allerdings ist sie mit den dafür vorgesehenen Tabletten stubenrein und weitestgehend "dicht". Beide Erkrankungen bemerkt man durch die Medikamentengabe im Alltag nicht, Marie ist keineswegs eingeschränkt.

Mit dem Alleine bleiben hat sie aktuell noch etwas Schwierigkeiten und ruft nach ihren Menschen. Allerdings sollte sich das mit einer täglichen Routine schnell geben. Sie muss lernen, dass sie sich darauf verlassen kann, dass man wieder nach Hause kommt. 

Wir wünschen uns für Marie eine Familie ohne Kleinkinder - Jugendliche ab 12 Jahren wären kein Problem - ohne Katzen oder Kleintiere. Aufgrund ihrer Unsicherheiten beim Gassi gehen wäre eine ländliche Umgebung sehr hilfreich. In einer lauten und unruhigen Stadt hätte Marie vermutlich große Probleme beim Gassi gehen.

Außerdem muss Maries neue Familie etwas Geduld und die Bereitschaft zum gezielten Training mitbringen. 

Im Umgang mit Marie bekommt man einen Eindruck davon, was es für einen Hund bedeutet, sein Vertrauen zunächst gewinnen zu müssen. Aber Marie zahlt den Einsatz mit ihrer besonderen Art zurück.

Wo sind Maries Menschen?

Wir freuen uns auf ausführliche Anfragen mit Angaben über euer persönliches Umfeld. 
https://www.tierisch-happy.de/vermittlungshunde-2/marie/?fbclid=IwAR0rwE1kgms0q5ZlQb0JfMknAxGdVHvAxy8rhOXFjI7zcmG62wxfzZIeLB4

Ohne Adresse und Festnetznummer können wir eure Anfrage nicht bearbeiten!

Kontakt:

Hundevermittlung

hunde@tierisch-happy.de

Mobil: 0176 61314039



EUFRATES

  • Rasse / Gattung: Mischlingsrüde
  • Geschlecht: Rüde
  • Geboren: ?
  • Kastriert: Ja
  • Größe in cm: ca. 57 cm
  • Land / Ort: ?

Eufrates braucht eine kompetente Pflegestelle oder einen Endplatz (egal wo in Deutschland). Wer kann uns helfen?

Mischlingsrüde kastriert, 57 cm Schulterhöhe.

Eufrates ist sehr lieb mit Menschen, sehr anhänglich und verschmust, super intelligent, gehorsam, möchte lernen und alles richtig machen. Eufrates wäre sicher ideal für Hundesport wie Agility oder Flyball etc.

Er ist nicht kompatibel mit allen Hunden. Hier muss noch mit ihm gearbeitet werden.

Wer kann ihn aufnehmen?

Weitere Infos über:
Kanarenhunde e.V.
jacqueline.beyer@kanarenhunde.de
+49(0)6251 595625
+49(0)172 6821357 (auch whatsapp)
www.Kanarenhunde.de

Ella

  • Rasse / Gattung: Retriever / Hütehund Mischling
  • Geschlecht: Weiblich
  • Geboren: ca. 2018
  • Kastriert: ja
  • Größe in cm: ca. 50 cm 
  • Land / Ort: auf Pflegestelle / Pension 64331 Weiterstadt

Wenn Hunde ihre Geschichte erzählen könnten, könnten wir mit dem einen oder anderen Hund anders umgehen. Ich würde gerne Ellas Geschichte kennen. Was wir wissen ist, dass Ella in einer Tötungsstation in Rumänien gefunden und von einem kleinen Verein vor Ort gerettet wurde. Die hübsche Hündin wurde kurz darauf von einer Dame entdeckt, die sie sofort adoptiert hat. Man würde als Tierschützer sagen: "Was diese Maus für ein Glück Maus hat!" Doch leider kam alles anders...

Kaum in Deutschland angekommen, bemerkte die Besitzerin, dass sie auf Ella allergisch reagiert. Sie musste sofort weg. So kam Ella auf eine Not-Pflegestelle. Dort war die Familie (trotz Erfahrungen) komplett überfordert. Ella ließ sich nicht anfassen. Sie ging sofort nach Vorne. Aus Boshaftigkeit? Nein, aus Unsicherheit. Also musste wieder sofort eine neue Lösung her.

Ich stolperte an diesem Tag wieder mal auf Facebook rum und sah, wie viele Hunde am Wochenende ausgereist sind und sofort wieder von ihrer neuen Stelle weg mussten. Wieso sind Menschen so drauf? Der Hund muss doch erstmal ankommen.

Dann sah ich Ella und scrollte sofort weiter. Doch ihr Blick ließ mich nicht los. Also suchte ich noch mal den Aufruf und schrieb den Verein an. Ich hatte gerade keinen Pensionshund bei mir und wollte helfen. Ein Tag später, also Mittwoch, kam Ella bei uns durch ein Fellnasentaxi (Nicole) an.

Balu begrüßte Ella freundlich und animierte sie aus der Box zu kommen. Da war sie nun. Wir ließen sie erstmal ankommen und richteten ihr ein Pippi -Zimmer ein.

Nach und nach versuchte ich mich ihr zu nähern. Freitag hatte sie dann endlich ein Halsband an und eine Stunde später sogar ihr Geschirr. Ohne viel Brummen und auch mal Zähne zeigen ging dies leider nicht. Aber sie hatte alles an. Abends drehten wir unsere erste Runde auf der Wiese. Samstag gingen wir dann schon größere Runden.

Leider zerbiss sie ihr Geschirr. Also mussten wir mehrmals am Tag das Geschirr an- und wieder ausziehen. Ja und was soll ich sagen? 2 Wochen später kann sie es kaum erwarten, dass wir Gassi gehen. Sie mag das Geschirr immer noch nicht, aber sie erträgt es geduldig. Da sie weiß, ohne das Ding geht es nicht Gassi. Und sie liebt es, draußen alles zu erkunden. Wenn ich nach Hause komme, werde ich freundlich begrüßt. Wenn wir auf der Couch sitzen, liegt sie ganz nah bei mir. Okay, kuscheln will sie immer noch nicht, aber man merkt, dass sie gerne möchte und sich nur noch nicht traut den "großen" Schritt zu gehen.

Ella ist sehr lernfähig und -willig. Ich bin sehr überrascht, wie schnell sie sich verwandelt hat und mit Balu und den anderen Hunden bei mir in der Wohnung rum tobt. Aber ich merke auch, dass bei ihr ein Herdenschutzhund mit drin ist. Sie kontrolliert gerne die anderen Hunde. Ihre Couch, ihr Bett und ihr Spielzeug. Aber das lernen wir auch noch. Auch ordentlich an der Leine gehen, wird noch fleißig geübt.

Für Ella wünsche ich mir eine Familie, die sich mit solchen Hunden auskennt. Die ihr die Zeit geben, um Vertrauen aufzubauen zu können.

Es kann auch mal sein, dass sie sich erschreckt und deshalb auch mal schnappt. Dann muss die Familie Ruhe bewahren (meine Jacke kennt ihre Zähne schon), darf nicht gleich aufgeben, sondern ihr zeigen, dass alles gut ist. Sie darf nicht den Kopf in den Sand stecken, weil Ella heute mal nicht angefasst werden möchte oder mal meint einen anknurren zu müssen, weil ihr gerade was nicht passt. Sie wurde bei uns als volles Familienmitglied integriert. Sie ist kein armer Tierschutzhund, sondern ein Hund, der sich auch an unsere Regeln halten muss. Aber wir geben ihr die Zeit, es zu verstehen.

Ein souveräner Ersthund würde Ella es einfacher machen, sich in der neuen Familie und Umgebung wohl zu fühlen. Mit Balu kommt sie super klar. Bei Hündinnen versucht sie gerne die Chefin zu spielen und zickt auch mal rum. Deshalb bin ich der Meinung, ein Rüde wäre für die "Harmonie" besser.

Einer Familie mit Kleinkindern möchte ich abraten. Dafür ist sie zu unsicher und könnte das Kind gefährden. Das ist ein Risiko, das ich vermeiden möchte.

Beim Auto fahren wird ihr schlecht, hier ist  noch Übung gefragt, aber immerhin steigt sie ein, wenn Balu schon drin sitzt. Sie muss zur Zeit noch alle 2 bis 3 Stunden raus (außer nachts). Da ich 6 Stunden arbeiten gehe und sie es noch nicht ganz aushält, ist sie dementsprechend noch nicht 100 % stubenrein. Wenn ich zu Hause bin, klappt das super, mit dem Melden.

Alleine bleiben funktioniert nur mit Balu. Ist er weg, schreit und heult sie. Ich und auch andere Hunde sind ihr egal. Nur wenn Balu da ist, ist sie zufrieden und gelassen. Deshalb wäre ein längeres Kennenlernen mit dem Ersthund ein Muss, damit sie sich an ihren "neuen" Freund gewöhnen kann.

Ich wünsche, dass Ella Menschen findet, die ihr die Zeit und Geduld geben und ihr trotzdem klar machen, dass man einem nicht auf dem Kopf rumtanzen kann.

Ella wird nach einer positiven Vorkontrolle und Schutzvertrag von einem kleinen Verein vermittelt. Sie besitzt einen EU Ausweis, ist kastriert, entwurmt, geimpft und gechipt.

Kurze Zusammenfassung:

Sonstiges: Unsicher (schnappt wenn sie panisch wird), aufgeweckt, lernbereit
Kann nicht ganz alleine bleiben (mit Ersthund auf der PS klappt es)
Beim Auto fahren wird ihr schlecht
Stubenrein noch nicht 100%
Katzentest in Rumänien bestanden
Hundeverträglich (bei Hündinnen Sympathie)
keine Kleinkinder

1.Kontakt: anita.kraetschmer@t-online.de, 01522-4316124. Kontakt zum Verein wird dann hergestellt.

Otto & Paul

Otto und Paul sind Geschwister, wurden 2014 geboren und suchen gemeinsam einen neuen Wirkungskreis. Die beiden weißen Kater sind sehr anhänglich, auf ihre Menschen bezogen und verschmust. Dabei sind sie es auch gewohnt, mehrere Stunden alleine zu sein und können sich während der Abwesenheit ihrer Menschen miteinander beschäftigen. Sie kuscheln und spielen zusammen, wobei Paul etwas lebhafter und aktiver ist. Dafür interessiert sich Paul als Gourmet mehr für seinen Futternapf. Die Katzenbrüder sind unterschiedlich im Charakter, Otto etwas robust und Paul sensibel. Für die freundlichen und aufgeschlossenen Kater wünschen wir uns ein katzengerechtes Zuhause in Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon. Gerne eine Familie mit älteren Kindern, aber ohne weitere Tiere. Sie sind kastriert, geimpft und gechippt, vermittelt werden sie zu den üblichen Bedingungen mit Schutzvertrag und gegen Schutzgebühr. Mit dem Umzug bringen sie ihren Kratzbaum und Zubehör mit. Bei ihrer bisherigen Familie in Langen können sie für ein Kennenlernen besucht werden.

 

Weitere Informationen zur Vermittlung:

Barbara Ihrig · Mobil 0176 20621254

MINKA · Tina Sewing · Mobil 0151 23637236

tinasewing.minka@arcor.de

www.facebook.com/minka.missionkatze

Pepe

  • Rasse: Mischling

    Geschlecht: Männlich

    Geboren: 03.2013

    Kastriert: Ja

    Größe in cm: 38 cm / ca. 10 kg

    Ort: 63486 Bruchköbel

    Vermittlungsgebühr in Euro: 390

     

    Pepe ist ein sehr ruhiger und zurückhaltender Hund, der sich sehr gut mit anderen Hunden versteht. Auch mit Katzen ist er verträglich.

    Bei ihm fremden Menschen ist er manchmal etwas schüchtern. Er geht gerne Gassi, läuft sehr gut an der Leine und ist sehr verschmust. Pepe bleibt problemlos alleine.

    Pepe wiegt ca. 10 Kilo.

    Pepe wäre ideal für ältere Menschen.

    Weitere Infos:
    Kanarenhunde e.V.
    E-Mail: anja.griesand@kanarenhunde.de
    Tel: 06472-911444